Zitat:
Zitat von gaehnforscher
Sry, dass mit den Formel war für Schnodo 
|
Für mich ist die Rechnung aber zu stark "vereinfacht". Da fehlen einige Komponenten. Und wenn man einen Eimer Spüli ins Becken schüttet, dann ist alles anders. Dann sorgen die Schwimmer, die mit vielen Blubberblasen den Wasserwiderstand erhöhen, für eine Schaumparty....
Zitat:
Zitat von gaehnforscher
Zu deinen Test:
vllt bist du beim ersten Test auch einfach ein wenig zu schnell angegangen?
|
Für meine heutige Verfassung mag das sein. Grundsätzlich aber eher nicht. Wird auf jeden Fall im ausgeruhten Zustand wiederholt.
Zitat:
Zitat von gaehnforscher
Einfach so versuchen auf längere Strecke mit "einfach" höherer Frequenz zu schwimmen ist sicherlich schwierig, wenn die Vorraussetzungen fehlen. Wie schon geschrieben werden selbst bei den Schwimmern hier die Sprints meist im Bereich 15-25m geschwommen, wenns denn wirklich um Schnelligkeit gehen soll. Abstoßen ect rausgerechnet also Belastungszeiten von um 10s.
|
Einfach die Bewegung schneller funktioniert auch nur bedingt. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo die schnellere Bewegung irgendwo anders zu Zeitverlusten durch technische Mängel führt. Und dieser Zeitverlust quadriert sich dann gefühlt auch mit der zunehmenden Geschwindigkeit.
Zitat:
Zitat von gaehnforscher
Versuch doch vllt mal nach einschwimmen, Technik ect. eine Serie mit 8x50m oder auch 8x100m zu schwimmen. Davon 25m (gg. auch "nur" 15m) schon ordentlich zügig/schnell, aber auch so, dass du dich ausreichend konzentrieren kannst. Den Rest als aktive Erholung aufschwimmen (im Idealfall kein Kraul  ). Am Beckenrand ruhig nochmal 20s Pause vor dem nächsten Durchgang.
|
Das ist eine gute Idee. Vielleicht ist es auch sinnig, 10x50 mit progressivem Tempo zu schwimmen, also gefühlt pro 100er immer schneller. Also jeden 100er langsam und sauber anfangen und dann immer etwas schneller werden, aber nur so schnell, wie es sich noch gut anfühlt.
Noch eine Frage zum Verständnis: wenn ich so eine von dir beschriebene 8x50-Serie schwimme, soll ich dann 25 ordentlich schnell und den Rest der Bahn dann entspannt Brust schwimmen?
Zitat:
Zitat von gaehnforscher
Ist jetzt kein Schnelligkeits-/Sprinttraining im eigentlich Sinne mehr, aber darum gehts ja auch erst mal nur bedingt. Das Schwimmen wird sich dabei aber schon mal ganz anders anfühlen. Wenn du nach dem 5. Durchgang schon breit bist, dort einfach abbrechen bevor unkonzentriert irgendwas durchgewürgt wird.
|
Da bin ich zum Glück keine Trainingsplanjunkie. Wenn 10k hügeliges Lauftraining im Wald anstehen, dann versuche ich nicht die letzten 3km zu kriechen, wenn mich der ortsansässige Jäger mit einer Wildsau verwechselt und einen Blattschuss gelandet hat...
Zitat:
Zitat von gaehnforscher
Manche Fehler merkt man auch erst beim schneller schwimmen. Die Rumpfspannung wird bei den kurzen schnellen Abschnitten sicherlich automatisch etwas höher sein, während man bei langsameren schwimmen vllt gar nicht unbedingt merkt, wie man sich durchs Wasser schlängelt.
|
Was man beim schnellen Schwimmen auch nicht vernachlässigen sollte ist der Effekt, der eintritt, wenn ich etwas schnell durch das Wasser ziehe. Ziehe ich ein Seil durch das Wasser, dann wird mit steigender Geschwindigkeit das Seil automatisch mit weniger Widerstand durch das Wasser gezogen. Aber dir als physikalisch bewanderten Menschen ist dieser Effekt bestimmt bestens bekannt. Und ich meine, dass dies auch bei Schwimmern beobachtet werden kann.