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Zitat von schnodo
Die Herleitung erscheint etwas dubios. Ich glaube, Du wirfst da unterschiedliche Konzepte und Ziele in einen Topf, woraus kein wohlschmeckendes Ensemble entstehen mag.
Richtig ist, dass der Wasserwiderstand im Quadrat der Geschwindigkeit ansteigt. Genau das ist aber ein Argument für sporadische Beschleunigung und nachfolgendes Gleiten und nicht für konstante Geschwindigkeit. Denn durch intermittierende Beschleunigung bewegt man sich meist in Geschwindigkeitsbereichen, in denen der Wasserwiderstand länger niedriger ist. Wer nach jedem Zug wartet bis er zur Stillstand kommt und dann den nächsten Zug macht, wird weiter kommen als jemand, der ohne Unterbrechung zieht. Identisch gute Wasserlage mal vorausgesetzt.
Wenn es also nur darum ginge, effizient hinsichtlich einer maximal großen Strecke mit identischem Kraftaufwand zu sein, wäre Gleiten aus Sicht der Physik unter Berücksichtigung der menschlichen Optionen des Krafteinsatzes wohl keine schlechte Strategie. Allerdings ist es so, dass man meistens lieber halbwegs schnell als möglichst distanzeffizient sein möchte. Das macht Gleiten unpopulär und Ballern attraktiv. 
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Ne genau umgekehrt. Da der die Geschwindigkeit quadratisch eingeht, steigt der Widerstand viel schneller an als die Geschwindigkeit, wenn du dich oberhalb der Durchschnittsgeschwindigkeit bewegst. Auf der anderen Seite sinkt der Widerstand in den langsameren Parts halt weniger stark, als er vorher in den schnelleren angestiegen ist. Deswegen ist die Durchschnittsgeschwindigkeit bei Radfahren bei konstanter Leistung auch geringer, wenn Höhenmeter ins Spiel kommen. Bzw. wird es auch im flachen nicht unbedingt leichter 40km/h zu fahren, wenn du auf 45km/h beschleunigst und dich dann mal wieder ein bisschen rollen lässt. Nur ist Wasser halt wesentlich dichter, weshalb diese Effekte auch bei geringeren Geschwindigkeiten auftreten.
Edith: Ja man bewegt sich länger in Bereichen mit geringerem Widerstand, ist dann aber halt auch langsamer
