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Zitat von El Stupido
Das man keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen MUSS (Beispiel Österreich) heißt ja nicht, dass man es nicht aus eigenen Stücken weiter tut.
Verstehe das ehrlich gesagt nicht wirklich.
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Zitat von trithos
Ich schon. Denn der Mundschutz schützt ja vor allem die anderen davor, dass ich sie ev. anstecke. Da frage ich mich, wieso soll ausgerechnet ich so sozial sein gegenüber Menschen, die diese Solidarität mir gegenüber total vermissen lassen? Und sich darüber hinaus oft auch noch darüber lustig machen, dass man Maske trägt?
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Ausserdem gibt es auch diejenigen, die sich Wahrscheinlichkeiten überlegen: Bei Bundesweit weniger als einem Infizierten unter 12.000, bei sinkenden Zahlen in der Schweiz ohne Maskenpflicht erscheint das Risiko, jemanden im Supermarkt anzustecken sehr gering. (Sehe ich auch so, trage aber die Maske auf Rücksicht auf die Ängste der anderen, solange es Vorschrift ist.)
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Zitat von trithos
Mir passiert es regelmäßig, dass ich z.B. vor dem Käseregal stehe und sich jemand (inklusive Körperkontakt) vor mich drängt, um nur schnell mal was aus dem Regal "rauszufischen". Das war mir schon vor Corona unangenehm, jetzt noch mehr. Ich kann schon Abstand zu anderen halten, aber viele andere tun es leider mir gegenüber nicht.
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Ja, das finde ich auch unmöglich, unabhängig von Corona. Es kostet doch nichts, mal kurz "darf ich bitte dran?" zu sagen. Das Infektionsrisiko in den 5 Sekunden von Nähe ist allerdings m.M.n. vernachlässigbar, da sich die wenigsten mit dem Gesicht zu mir durchdrängeln.
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Zitat von trithos
Die paar Minuten eine Maske zu tragen ist meiner Meinung nach keine unzumutbare Einschränkung. Man hatte sich auch schon dran gewöhnt.
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Manche haben sich daran gewöhnt, andere werden es nie. Der Anteil derer, die die Maske auf Halbmast tragen, um sie zu ertragen, wächst stetig. Und bei Einschränkungen geht es nicht nur um "Zumutbarkeit", sondern auch um Sinnhaftigkeit, bzw. überzeugende Argumente dafür.
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Zitat von trithos
Aber die Wirtschaft drängt natürlich darauf, das "Einkaufserlebnis" zu fördern und hat gegen die Maskenpflicht lobbyiert. Wobei ich mich da ehrlich gesagt auch frage, welches "Einkaufserlebnis" ein Einkauf im Supermarkt sein soll?
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Ein Einkauf ist für mich gar kein Erlebnis, es ist eine Notwendigkeit - sonst kann ich mit meiner Zeit besseres anfangen, als einzukaufen. Mit Maske wird es für viele ein unangenehmes Erlebnis, und man ist schnellstens draussen - und übersieht dabei leicht die "attraktiven Sonderangebote", die man eigentlich gar nicht braucht

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