Huihui, schon als ich heute Morgen zu mir kam, hörte ich, dass wohl nicht unbeträchtliche Mengen von Wasser aufs Dach platschen.
Und tatsächlich hämmerts seither und immer noch und ohne Unterbrechung den Regen runter als solle alles absaufen.
Nun kann ich mir nicht vorstellen, 2011, ein, zwo Wochen ehe es mir die Hütte abgefackelt hat, nicht erwähnt zu haben, wie schön es doch im Tessin sei, selbst wenn es regnet.
Vor rund zwo Jahren war ich ja erneut und zum Klettern dort und hatte auch zumindest einen Regentag, wo ich mir nahezu sicher bin, die Erkenntnis erneuert zu haben.
Und heut früh denk ich mir so, dass das Regenfass, das ich gestern noch angezapft hab, schon langsam voll sein müsse und wollt die Fallrohrklappe zumachen.
Schnapp mir also den erstbesten Schirm aus dem Kübel neben der Haustür und stiefel leichtbekleidet los.
Und was soll ich sagen?
Kanns was besseres geben, als dieses überbordende Grün und die Blütenpracht auch direkt zuhause, vor der Haustür zu haben?
Hab direkt und voller Begeisterung noch ein wenig die Steinplatten hinterm Haus geschrubbt, weil die sonst bei Nässe total glitschig sind, bin klatschnass rein, hab mir was trockenes angezogen und mir nen Kaffee gemacht, mit dem ich mich dann ne Viertelstunde nur vors Fenster gesetzt hab, um dem Regen zuzuschauen.
Auch wenn ich bisweilen mal was für die Firma tun muss zwischendurch, ist das besser als Urlaub.
(Vorallem, weil ich übers Wochenende genug unterm Bulli gelitten hab, der wieder fährt, und ich daher heute nimmer runter muss. Auch wenn das gestern vor lauter Gemosere über die verbaute Kiste nicht so richtig durchschimmerte, bin ich doch total happy, dass das nu alles bereits erledigt ist und ich nicht noch irgendwas nachbestellen muss, so dass sich die Aktion über Tage oder Wochen hinzieht)