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Zitat von derpuma
Bei einer so proteinlastigen Ernährung wiederum steigt aber unweigerlich der Ammoniak Anteil durch Versttoffwechselung und der Harnstoff schiesst in die Höhe. Das braucht man als vernünftig trainierender Sportler, der halbwegs gut regenerieren möchte doch auch nicht.
Zudem sagt die Literatur, dass zuviel Protein in Fett umgelegt wird.
Bei 500g täglicher Kalorienreduktion nimmst du in einer Woche 0,5 kg ab. So schafft man in nem Monat zwei kg... Ist das wenig? Ich mein wenn sich jemand 10kg angefuttert hat, das hat ja auch gedauert... Wobei das in die Richtung nach oben wohl deutlich einfacher geht... :-)
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Also die Harnstoffproblematik ist mir nur bekannt, wenn die Leistungsfähigkeit der Niere eingeschränkt ist, dadurch entstand auch das Gerücht, dass viel Eiweiß schädlich sie, nämlich aus Studien mit Nierenpatienten. Bei gesunden Menschen haben auch Werte von 4-5 Gramm/kg keine negativen Auswirkungen.
Die Literatur sagt auch, dass zu viel an Kohlehydrate und Fett in Fett umgewandelt wird, das ist einfach so, wenn ich zu viele Kalorien zu mir nehme, speichert das unser Körper, wenn ich im Defizit bin, speichert er nicht, sondern baut ab.
Ich denke du meinst 500kcal als tägliche Reduktion und rein rechnerisch ist das auch richtig, aber ich finde deutlich schwieriger zum umsetzen, außer man bereitet sich alles selber zu und hat volle Kontrolle über das was man isst.
Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten.
Im Oktober letzten Jahres mit einer sehr stark Eiweiß fokussierten Diät begonnen bei knapp 94 kg, Ende Oktober war ich bei 86-88 kg. In dieser Zeit habe ich alle meine Gewichte beim Krafttraining gesteigert, meine Laufzeiten im Grundlagenbereich verbessert (bin in dieser Zeit kaum Intervalle gelaufen) und auch beim Schwimmen und Radfahren Fortschritte gemacht. Beim Körperfettanteil dürfte ich in dieser Zeit von ca 17 auf 11% gekommen sein.
Mein jüngerer Bruder hat die gleiche Diät auch 4 Wochen durchgezogen und kam von 85 auf 76 kg (bei fast 190) und konnte auch alle Trainingsgewichte steigern und die Zeiten bei Schwimmen, Radeln und Laufen verbessern.
Um dieses Gewicht zu halten, darf man danach natürlich nicht gleich in die alten Gewohnheiten verfallen sondern bewusst essen, aber das ist ohnehin bei jeder Diät der Fall.