Zitat:
Zitat von rennmaus4444
Als ich nach anfänglicher Steigerung meiner Marathonzeiten irgendwann dachte, es geht nicht schneller, fing ich mit dem Ultra-Laufen (später auch mit Langdistanz-Tria) an - lange, "gemütliche" Sachen, eigentlich immer alleine, fand ich einfach klasse - immer ein Stück länger, weiter - genial. Und das erfreuliche - die Marathonzeiten wurden auch nochmal besser. In den letzten Jahren fehlte mir zunehmend die Geduld (mit mir) bei langen Einheiten - ich konnte keinen Genuss mehr daraus ziehen - ganz komisch. Vielleicht jetzt doch wieder "Gang" (weiter Tempo rausnehmen, auch wenn ich das Gefühl habe, ich komme nicht vom Fleck.....), wirklich "gemütlich" lang und länger trainieren....
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Das, was ich fett gemarkert habe, ist genau das, was ich auch durch habe.
Ich habe immer gerne lang gemacht, wahrscheinlich so wie du zu lange (hab 1993 mit Radsport angefangen, 1999 mit Laufen).
Auf einmal ging die Lust weg. Ich war auch grad auf dem Ultratrailtrip, als ich die Lust an lange durch den Wald joggen verlor. Zur gleichen Zeit fiel mir allerdings ein Feuerlöscher auf den Fuss und machte lange Läufe zusätzlich zur Qual, weil der Fuss schmerzte (der letzte lange Lauf war der Marathon in der Staffel in Thorsminde 2016).
Gleichzeitig bekam ich aber Unlust auf lange Radeinheiten. Kurz, dafür schneller machte aber noch Spass. Im September 2018 konnte ich mich kaum noch bewegen nach einer Mördertour durch die Pyrenäen. Die geplante Radpause von 1 Monat wurde länger und länger, jeder Versuch wieder anzufangen endete im Desaster.
Im Oktober 2019 hatte ich wieder richtig Spass, musste aber einsehen, dass ich einfach langsam fahren muss. Seit wenigen Wochen mach ich wieder Vereinstraining mit und jetzt hab ich das Gefühl es geht wieder bergauf. Laufen versuch ich jeden 2. Tag, aber nur kurze Distanzen, klappt nicht immer zeitlich.
Aber jeden Tag mach ich Stabi, Mobi und Dehnübungen. Ich bin wieder frisch motiviert.