|
aha, endlich kann ich mal eine Frage an Experten loswerden:
Stichwort ETFs: Wenn man die übliche Story liest, geht das immer so:
ETFs sind ganz einfach, die ausgebende Bank oder Bankgesellschaft kauft einfach für die Kunden alle Aktien des entsprechenden Index (wenn es der Einfachheit halber mal ein ETF auf den DAX, den M-DAX etc. ist)
Ganz mechanisch und die Aktien liegen auch in einer Art "Sonderverwahrung" der Bank/Gesellschaft (?), gehen also nicht in den Abgrund wenn die Bank pleite geht.
Wunderbar niedrige Gebühren, breite Streuung, sicher, also eigentlich ideal für den Laienanleger.
Soweit, so gut. Liest man aber etwas genauer (keine Verschwörungstheorie, einfach Prospekt lesen), ist es so, daß ETFs oft (?) "künstlich" sind ("synthetisch" ist da oft das Wort). Die ausgebende Bank oder Fondgesellschaft kauft die Aktien des Index garnicht, sondern bildet den Index einfach irgendwie über raffinierte Finanzkonstruktionen ab.
Fragen:
Ist das so?
Sind die meisten ETFs "künstlich"?
Was passiert im Fall der künstlichen ETFs wenn das ausgebende Institut in Schieflage gerät?
Ist das nicht eigentlich ein "Skandal" Bei den riesigen Geldbeträgen die in ETFs gehen, wenn es keine künstlichen ETFs gebe, müsste dann nicht die Kurse der Indices viel höher liegen?
m.
sry, längerer Post, aber da ETFs wird sehr verbreitet sind, hoffentlich keine rein akademische Frage
m.
|