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Zitat von BananeToWin
@ Jörn: du argumentierst stetig aus der Sicht eines Naturwissenschaftlers. Und das tust du einwandfrei. Ich erzähle von meinem unvollständigen Weltbild eines Glaubenden. Das sind zwei verschiedene Dinge.
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Sind das nicht Wortspiele? Es geht mir zumindest nicht darum, ein ganz bestimmtes Weltbild zu verfechten. Sondern es geht mir darum, herauszufinden, was mit größter Wahrscheinlichkeit zutrifft. Wenn sich irgendeine Göttin beweisen ließe, hätte ich nichts dagegen.
Insofern bin ich etwas ratlos, was ich antworten soll auf die Feststellung, dies oder jenes wäre eben das Weltbild einer Person, und das wäre eben so.
Zitat:
Zitat von BananeToWin
Es ist nett mit dem Verstand zu argumentieren und philosophieren, im Leben eines Gläubigen sind diese Überlegungen aber irrelevant.
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Ich halte das für Fanatismus, mindestens jedoch die für Gläubige typische Selbst-Immunisierung. ich finde das sehr schade.
Immerhin habe ich aber schon felsenfest Gläubige zu Atheisten werden sehen, teilweise mit meiner Hilfe. Es sind also nicht alle Gläubigen so unbeweglich, auch wenn sie es zuerst so behaupten.
Zitat:
Zitat von BananeToWin
Und da kommen am Ende Aussprüche zustande wie das folgende von Gandhi: "Ich zögere nicht zu sagen, dass ich der Existenz Gottes mehr gewiss bin als unserer Anwesenheit in diesem Raum." Es ist müßig, über derartiges wissenschaftlich zu diskutieren.
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Hier handelt es sich vermutlich um eine Kombination aus mangelnder Bildung und mangelnder Weisheit. Denn die Geschichte lehrt uns,
wie oft wir falsch lagen bei Dingen, von denen wir felsenfest überzeugt waren. Weisheit bedeutet, diese Tatsache stets im Blick zu haben, wenn wir von unseren Überzeugungen und unserem Weltbild sprechen, und immer etwas Skepsis und Abstand zu erhalten.
Zu Gandhi kann ich sagen, dass in religiösen Zirkeln das Fälschen von Zitaten sehr beliebt ist.