Moin,
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Zitat von schnodo
Bei guten Schwimmern sehe ich beide Varianten
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Danke
Mal im Ernst: Ich bemerke da bei mir keinen großen Unterschied zwischen den beiden Kopfhaltungen. Das bedeutet aber nicht, dass es ihn nicht gibt! Es wird schon so sein, dass ich mit der tiefen Rübe im Becken ein paar Zehntel schneller bin, nur be
merke ich diesen kleinen Unterschied ohne eine präzise Zeitmessung eben nicht.
Und vor allem "sackt mir die Kiste hinten nicht weg", wenn ich den Kopf für's Freiwaser hochnehme. Deswegen denke ich, dass die Kopfhaltung für die Wasserlage gar nicht so entscheidend ist. Und vor allem ist dieser Tipp - Kopf runter - der hier in jeder Diskussion zum Therma Wasserlage sofort kommt, für Triathleten, die nun mal meistens im Freiwasser wettkämpfen, nicht wirklich hilfreich.
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Zitat von schnodo
Oder vielleicht muss ich beides so zusammenfügen, dass es für mich passt. Ich weiß es einfach noch nicht...
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Jo, im Becken muss die Rübe runter, um auch die letzten Zehntel rauszukitzlen und im Freiwasser nach oben/vorne, damit man auch sieht wo's lang geht. Auf eine gute/stabile Wasserlage sollte(!) das keinen (allzu großen) Einfluss haben.
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Zitat von schnodo
Was die Spannung auf den Armen angeht, so hatte ich vor einiger Zeit mal zwei Videos verlinkt. Interessanterweise empfiehlt Jens Kleinert, sich eher nach vorne zu lehnen, während Dominik Franke die "Spannungsvariante" zeigt. Ich werde, wenn ich das Eintauchen mal ordentlich hinbekomme, mit beiden Varianten experimentieren. 
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Je weiter man sich nach vorne lehnt, desto schneller kommt man weg, weil der Weg ins Wasser nicht so weit ist. Allerdings steht man auch immer instabiler, je weiter man sich nach vorne beugt (s.u.). Deshalb finde ich für mich die "Spannungsvariante" deutlich besser. Denn da gleiche ich den etwas längeren Weg dadurch aus, dass der Impuls für den Absprung zuerst/zusätzlich aus den Armen kommt und dass ich (mit den Armen) etwas schneller reagiere.
Bei den Startsprüngen in "grauer Vorzeit", die Matthias75 erwähnt hat, hat man sich immer so weit wie möglich nach vorne gebeugt, um dann auch möglichst schnell los zu kommen. Das Gekippel dabei hat natürlich den einen oder anderen Fehlstart provoziert. UND man musste, um den Absprung einzuleiten, immer erst mal mit den Armen nach hinten schwingen, was natürlich Zeit gekostet hat. Diesen überflüssigen Schwinger ist man durch die Hände am Block natürlich los - weswegen heutzutage ja auch wirklich jeder so startet - aber das Problem bleibt, dass der Stand auf dem Block immer instabiler wird je weiter man nach vorne geht.
Viele Grüße,
Christian