Zitat:
Zitat von schoppenhauer
Und immer noch von weiten Teilen der Bevölkerung unterstützt, ja geliebt wird....
Das zu beobachten hat für mich das klassische Erz-Konservative Weltbild verständlicher gemacht. Im tiefsten innereren sehen die genau diese Seite am Menschen, die weder erzieh- noch therapierbar ist. Die Konsequenz kann nur heißen: Sei selbst der Starke, rüste auf so gut es geht, dann kann dir keiner was. Konzentriere dich auf kleine Einheiten, am besten die Familie oder den Stamm, und gehe immer vom schlechtesten aus, wenn die Masse erst einmal in Wallung gebracht wird. Anleitung zum Nazi werden gewissermaßen!
Alle linksliberalen Weltbilder sind auf Dauer zum scheitern verurteilt, dafür taugt die Masse einfach nicht. So liberal und tolerant wie die Welt in den letzten Jahren war wird sie vermutlich nie wieder sein.
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Ich schreibe Dir einfach mal meine Gedanken, die mir beim Lesen kamen.
Es drängte sich das Stichwort: "Sozialdarwinismus" auf und die Frage, was steht dem entgegen. In meinen Augen sind das halt hauptsächlich Bewegungen, die Du eher kritisch begleitest und in denen es auf gemeinsame Solidarität als Wert im Unterschied zu "Homo homini lupus" ankommt wie nämlich sowas vorgeblich "altertümliches" wie Gewerkschaften, Unions, Basis- und Bürgerinitiativen, politische Bewegungen wie FFF, für Gleichberechtigung etc.
Natürlich dominiert das Prinzip: "Divide et impera" weite Teile der Politik und der Medien in der Auseinandersetzung mit solidarischen Bewegungen, so dass man den Eindruck gewinnt, der Sozialdarwinismus bestimme und durchdringe unser Leben. Ich gehöre aber eher zu denen, welche die andere Seite sehen und leben wollen. Und manche heutigen, schätzenswerten "Errungenschaften" verdanken wir der anderen Seite und nicht dem Sozialdarwinismus.