Zitat:
Zitat von Nobodyknows
Zunächst habe ich das nicht bierernst gemeint. Und Du hast es doch auch selbst beschrieben wie es auf der spontan ausgewählten ostdeutschen Familienfeier zugeht.
Ist es nicht offensichtlich, dass da die Wahrnehmung der eigenen Situation bei einigen in eine gewisse Schieflage geraten ist? Und jetzt sind die Menschen -wie hier mehrere Leute schreiben- auch nicht mehr für Argumente und die korrekte Darstellung des Rattenfängers, dem sie auf den Leim gehen empfänglich und reagieren mit einer Trotzreaktion in der Wahlkabine?
Ja, was macht man denn jetzt? Die Vollendung der Wende erst bei 180 Grad beenden...weil früher alles besser war?
Was wäre dein Vorschlag? Wer soll sich kümmern?
Gruß
N. 
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Mir ist schon klar, dass du das nicht Ernst meinst, trotzdem sollte man sich auch die Frage stellen, wie sowas auf Dauer ankommt.
Was man machen soll?
Mit den Leuten reden statt sie wie schon die letzten Jahre einfach in die Ecke zu stellen und mit dem Finger auf sie zu zeigen und ihnen die eigene moralische Überlegenheit unter die Nase zu reiben. Ist im Zweifel recht mühselig bei dem ganzen Quatsch mit dem man da tlw. konfrontiert wird und der auch einfach unreflektiert geglaubt wird, während gleichzeitig komischerweise andere Medien besonders kritisch betrachtet werden ("Lügenpresse"). Führt bei den entsprechenden Personen dafür aber erfahrungsmäß auch eher mal zum Nachdenken. Sobald da jmd das Gefühl hat für seine Haltung verurteilt zu werden hat man eigentlich schon verloren und es läuft nur noch auf der Schiene: "du hältst mich ja eh für einen schlechten Menschen, was sollen wir da sachlich (ja witzig oder

) diskutieren..."
Wer soll sich kümmern? Du, ich auf einer Familienfeier, Mirko auf Arbeit ... aber auch Politiker in den etablierten Parteien, sollten sich hinterfragen, ob man bestimmte Themen nicht vllt auch mal losgelöst von unserer Historie neutral nach heutigen Werten betrachten sollte. Da ist so ein Eingriff an kleinen Kindern bei aller Liebe zur Religionsfreiheit eben nicht OK.