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Alt 29.10.2019, 10:32   #849
lilanellifant
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Registriert seit: 28.05.2017
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Zitat:
Zitat von Vicky Beitrag anzeigen
Ich habe in den letzten Tagen (ca. 2 - 3 Wochen) mit einigen Ernährungsdingen herum experimentiert. Mich beschäftigte die Frage, was mich eigentlich wirklich für längere Zeit richtig satt macht. Das Müsli am Morgen war es nämlich leider nicht.

Außerdem möchte ich gern das Experiment 30 Tage vegan leben mal versuchen. Ich esse zwar meist ohnehin schon vegetarisch und nicht oft Fleisch, aber zuletzt wurde mein Fleischverzehr doch wieder mehr. Das liegt mir schwer im Magen - gesundheitlich, ethisch und auch sonst so. Ich werde nicht super ultra streng mit mir sein. Ich trinke gern mal ein Glas Rotwein oder koche mit Wein. Bei Wein greife ich auf den Wein zurück, der mir schmeckt. Derzeit würde man mich wohl als "Flexitarier" einstufen.

Ich hatte in einem anderen Thread erwähnt, dass mir dieser kräftige, rauchige Geschmack wichtig ist. Das bekomme ich in aller Regel mit Gemüse so nicht hin.

Ich habe also einige "Fleischersatzprodukte" getestet. Kurioserweise wurde ich von genau diesen Produkten immer SEHR satt... und zwar LANGE. Richtig lange. Nun bestehen diese Fleischersatzprodukte aus Eiweiß in welcher Form auch immer. Tofu jedoch hat bei mir nicht den gewünschten Sättigungseffekt. Totale Verwirrung.

Kichererbsen als Püree dagegen schon. Auch diese vegane Rügenwalder Wurst hatte den Effekt, ebenso die vegetarischen Rügenwalder Würstchen und Bouletten. Letztere fallen ja raus für mein Experiment.

Also... mehr Eiweiß scheint derzeit des Rätsels Lösung zu sein. Jedoch halt nicht jedes Eiweiß. Die Seitan Würste und das Seitan Steak haben ähnliche Auswirkungen, jedoch halten sie nicht ganz so lange vor.

Ich werde da mal dran bleiben.
Ich habe eine Zeitlang vegan gelebt (aus verschiedenen Gründen) und kann nur sagen, es lohnt sich. In dieser Zeit ging es mir deutlich besser, ich war viel weniger abgeschlagen und müde, hatte viel mehr Energie und Ausdauer und überhaupt keine Probleme mehr mit der Haut (Stress zeigt sich bei mir leider immer da als erstes).
In das "Was kann ich essen" wächst man rein, ich habe viel mehr experimentiert und Dinge kennen- und liebengelernt, die auch heute noch meinen Speiseplan bereichern (z.b. rote Linsen, Grünkern, Hirse ect.). Von den Fleischersatzprodukten bin ich aber damals weitestgehend abgekommen, das meiste war im Prinzip nur jede Menge Zusatzstoffe. Es gibt im Netz tolle Shops, da habe ich ab und an bestellt (vegan heißt bei Ersatzprodukten auch immer gleich ganz schön teuer ).
Tofu an sich mag ich überhaupt nicht, aber Vantastic foods oder Wheaty haben ganz nette "Fleischsachen". "Burgerpattys" aus Kidneybohnen sind auch lecker.
In letzter Zeit habe ich auch schon öfter dran gedacht, wieder mehr in diese Richtung zu steuern. "Gescheitert" bin ich damals letztendlich nur an meiner Bequemlichkeit, der Tatsache, dass vegan in unserem "Hinterland" leider meistens nur zuhause gut umzusetzen ist (und ich bin ein Genußmensch, wenn ich auswärts essen gehe, will ich mein Essen nicht sezieren )und dem ständigen doppelt Kochen (meine Jungs und mein Vater essen "normal").
Vielleicht sollte ich das Thema tatsächlich mal wieder ernsthafter angehen
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LG Kirsten

Nur nicht hetzen!
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