gemeinsam zwiften | youtube | forum heute
4 Radtage Südbaden
4 Radtage
Südbaden
4 Radtage Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
30.04..-03.05.2026
EUR 199,-
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Sitzposition im Triathlon
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 24.10.2019, 15:52   #35
Helmut S
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 9.758
Arne hat recht. Das ist ein Strömungseffekt. Damit, dass der Wind ins Segel bläst hat das nix zu tun.

Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Ich wollte es nicht so kompliziert machen. Beim Flugzeug wirkt diese Kraft als Drehmoment (Nickbewegung). Mit zunehmendem Anstellwinkel wird dieses Drehmoment größer, da sich der Auftrieb weiter nach vorne am Flügel verlagert. Anyway.
Das stimmt grundsätzlich, ist aber bei den Aerofelgen etwas anders, weil die symmetrisch sind und solche Profile sind druckpunktfest wie man sagt - es gibt keine Druckpunktwanderung bzgl. des Anstellwinkels. Es liegt der Druckpunkt im Neutralpunkt und der ist bei ca. 25% Profiltiefe. Das mit der Druckpunktwanderung und dem Nickmoment bzw der Richtung stimmt für gewölbte Profile. Für S-Schlagprofile ist Drehmomentrichtung ggf umgekehrt, dass nutzt man beim Flügel-Strak eines Nurflüglers (Nickmomente aussen am Flügel und solche innen am Flügel summieren sich am Ende des Tages zu Cm=0), denn die haben ja bekanntlich kein HLW

Ich habe mir noch keine größeren Gedanken darüber gemacht, warum dieser "Segeleffekt" existiert und zu messen ist. Ich bin aber recht sicher, dass dies mit segeln (ieS) nichts zu tun hat und ich vermute, dass hat eher was mit Strömungswiderstand der angeströmten Felge als mit dem Nickmoment zu tun. Evtl. kommt es zu ähnlichen Effekten wie die, die ein Turbulator auf/an einem Tragflügel erzeugt. D.h. normal würde bei solchen Anströmwinkeln an einem symetrischen Profil sofort die Strömung abreissen, insbesondere bei so niedrigen Reynoldszahlen. Es wird ggf "absichtlich" (bzw zufällig) eine turbulente Strömung am Profile erzeugt (bzw sie entsteht), es gibt keinen Abriss der laminaren Grenzschicht (falls so eine überhaupt existiert hat), es entsteht eine turbulente Grenzschicht, die Strömung liegt länger an und die Energie (Reibung), die das Laufrad durch die Drehung "verbrät" wird geringer. Dazu würde auch passen, dass dies nur bei bestimmten Anströmwinkel wirklich gut funktioniert: Der Arbeitsleistung eines Turbulators ist abhängig vom Anstellwinkel.

Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Anyway.
Genau
Helmut S ist gerade online   Mit Zitat antworten