Zitat:
Zitat von flachy
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Aleve gehört zu Bayer, ...
So what, wenn Bayer im Sponsoring eine Produktsparte pushen will und dies beim Ironman Hawaii als Plattform nutzt, fein!
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Flachy, ich verschlinge sonst jede deiner fein gedrechselten Zeilen hier im Forum, aber hier bin ich klar anderer Meinung.
Es geht hier nicht um die Firma Bayer als einer von mehreren Sponsoren des Ironman (da hätte ich Null Probleme damit), sondern es geht darum, dass Ironman selbst, in seinem Pressetext zur neuen Kooperation (und natürlich auch Bayer selbst in Aleve-Werbetexten),
Aleve als sinnvolles Schmerzmittel zur Vorbeugung und Bekämpfung muskulärer Schmerzen bewirbt, obwohl es bekannt ist, dass bei unkritischem Gebrauch Naproxen Nierenversagen, Magen- und Darmblutungen sowie Schlaganfälle und Herzinfarkt verursachen
kann.
Naproxen (=Aleve) darf man einsetzen, verschreibe ich auch (nach Operationen, bei Rheumatikern, bei diversen Gelenkerkrankungen) so wie auch Ibuprofen, Novalgin oder Tramundin nahezu jeden Tag.
Aber doch nicht bei ansonsten gesunden Personen wegen banaler sportbedingter Muskelschmerzen!
Muskulären Schmerzen im Wettkampf muss man nicht mit Tablettenschlucken "vorbeugen" und Muskelkater nach dem Wettkampf muss man nicht medikamentös bekämpfen. Der geht von selbst weg und gehört zur Grenzerfahrung Ironman dazu. Wer damit ein ernsthaftes Problem hat, der sollte sich einen anderen Sport suchen oder mit geeignetem Training vor dem Wettkampf dafür sorgen, dass die muskulären Schmerzen erträglich bleiben. Das funktioniert nämlich auch!
