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Zitat von schnodo
Ich habe mir vorsichtshalber auch schon mal die Liedtexte vorbereitet - falls es etwas länger dauert und für Experimente.
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Und damit ich nicht vergesse, was für ein Experiment mir da als Erstes vorschwebt, will es kurz dokumentieren: Ich möchte feststellen, ob ich das stille Mitsingen auf der Bahn als Stoppuhr verwenden kann. D.h. ich wüsste gerne, ob ich die Lieder in meinem Kopf so gleichmäßig ablaufen lassen kann, dass ich bei mehreren 50-m-Wiederholungen in ähnlicher Zeit an der gleichen Liedstelle anschlage bzw. wie groß die Abweichung ist. Sollte das funktionieren, könnte ich auch ohne Uhr halbwegs zuverlässig bestimmen, ob ich das Tempo halte oder langsamer werde und abschätzen, wie viel Zeit vergangen ist.
Eine Schnapsidee vermutlich, aber wer weiß, vielleicht gehört das in 10 Jahren zur schwimmerischen Grundausbildung.
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Startsprünge haben für mich keine große Relevanz, aber ich beschäftige mich gerne mit allem, was mit Schwimmen zu tun hat. Und ich finde, es sieht immer schön aus, wenn jemand einen ordentlichen Startsprung beherrscht. Zufällig bin ich auf ein Video von Dominik Franke gestoßen, in dem er
den Startsprung erklärt. Zwischendurch springt er, um zu demonstrieren, wie der ganze Körper durch ein Loch gefädelt werden soll, durch einen Hula-Hoop-Reifen. Das würde ich mich, glaube ich, nicht trauen.
Bildinhalt: Dominik Franke Startsprung Hula Hoop
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Heute bin ich die Einheit 3-2 aus Sheilas Workouts geschwommen. Bis zum "Bonus" ging es ganz gut.
Der Technik-Fokus war die Konzentration auf Beschleunigung und Rhythmus. Dabei ging es um die Beschleunigung bei der
Abfolge des Eintauchen der vorderen und dem Finish der hinteren Hand, bzw. - das habe ich nicht sonderlich gut verstanden - Finish der hinteren und Beschleunigung der vorderen Hand. War aber trotz meiner Verständnisschwierigkeiten interessant und ich meine, dass es bei Leuten, die schwimmen können, tatsächlich so aussieht, wie es sich für mich anfühlte.
Während ich gerade noch einmal darüber nachgedacht habe, und eigentlich schon dabei war, die Meisterin selbst zu fragen, habe ich mir die Stelle im Buch noch einmal durchgelesen und verstanden, dass sie die Beschreibung nur verkürzt wiederholt hat; es handelt sich um keine andere Bewegung. Da habe ich mir mal wieder zu viel unnütze Gedanken gemacht.
Der "Bonus", den ich trotz gestriger schöner Feier nicht ausfallen lassen wollte, bestand aus 8 × 50 m Kraulbeine mit 95 % Anstrengung, also kurz vor
all out. Nach der vierten Wiederholung hatte ich Zweifel, ob ich das zu Ende bringe, aber irgendwie - mit Hängen und Würgen und mitleidigen Blicken der Dame auf meiner Bahn - ging es dann doch.
