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Also auch, wennst das mit eher konservativen Etappenlängen angehen willst, frag ich mich, was du den ganzen Tag vorhast.
Ich mein, 40km fährt man auch mit zurückhaltendem Tempo in zwo Stunden und auch mit Gegenwind, bei 60km eben in drei.
Geht man von ner fotografierfreudigen Natur aus, kann man eventuell noch ne Stunde draufrechnen, aber generell würde ich mir nen leichten Gepäckträger montieren und da nen 12l-Ortliebbeutel mit meinen Klamotten draufspannen und Kamera, Telefon und Geld in ne kleine Lenkertasche, wo dann auch Regensachen noch reinpassen und dann jeweils soweit fahren, wie ich Lust hab oder schaffe.
Gut, am Bodensee findste sicher Zeitvertreib, wennst mit der Brechstange suchst, aber ich geh regelmässig ein, wenn ich in den Bergen früh losgehn muss aus irgendwelchen Gründen und dann um Eins oder Zwo auf der nächsten Hütte bin und die Zeit bis zum Abendessen mit dem Hammer erschlagen muss.
Da haste eigentlich, wenn um Zehne abends Hüttenruhe ist, schon ausgeschlafen...
Die Tagesetappen, die du geplant hast, sind wir früher eigentlich mit Kindern im einstelligen Alter schon gefahren, wo an jedem Spielplatz am Weg und an jeder Eisdiele Halt gemacht wurde.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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