Zitat:
Zitat von Hafu
???
Hier ist übrigens die strittige Szene im Video, in der man gut sieht wie andere Athleten (inklusive mein Sohn (= orange Badekappe mit Startnummer 21 sowie auch Patrick Lange) die problematische Szene zwar mit gigantischem rennentscheidendem Zeitverlust, aber sportlich fair gelöst haben.
Ich bin selbst jahrelang in der Bundesliga gestartet und kenne dieses Bojengerangel auch als Athlet zur Genüge. Da japst man nach Luft, wird evt. mal unfreiwillig getaucht, würde aber niemals freiwillig auf die Idee kommen, bewusst abzutauchen und versucht normalerweise über Wasser zu bleiben. der Deutsche Meister dagegen schafft es 5s (!) lang abzutauchen, gewinnt dabei anderen Athleten gegenüber, die die DLRG-Paddlerin mit riesigem Umweg umrunden müssen, gut und gerne 20s Zeit. Das macht man nicht aus Versehen, Panik oder spontan, sondern ich fürchte dass da ein Plan dahinter steckt und das auch nicht das erste mal vorgekommen ist.
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Ein bisschen übertrieben, oder? Er war 2 Sekunden unter Wasser und vorher wird er auch 3-4 Sekunden durch das Board gestoppt. Einen Plan kann ich da nicht entdecken, aber vielleicht kannst Du ja aufklären warum Du hier einen Widerholungstäter vermutest?
Davon abgesehen gibt es in fast allen Sportarten die Diskussion, um den nachträglichen Videobeweis bzw. Strafen/Disqualifikationen aufgrund von Hinweisen durch "Nicht-Beteligte" (z.B. Zuschauer). Da mittlerweile überall jemand mit einer Handykamera rumläuft, die Videos im Internet auftauchen etc. müssen die Verbände klären, wie mit solchen Informationen umgegangen werden soll.
Ich bin auch der Meinung, dass die DTU, nachdem sie den Vorfall kannte, aktiv kommunizieren hätte müssen. Mit welchen Konsequenzen richtet sich dann nach dem Regelwerk.