Zitat:
Zitat von Trimichi
Hallo Jörn auch, solange keine meta-analytischen Daten vorliegen, die die Missbräuche in verschiedenen Kontexten vergleichen (Kirche, Gefängnis, Sport, Familie usw.) ...
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Die Zahlen in der Studie verstehen sich relativ zu allen anderen Zahlen
derselben Studie. Dadurch entsteht das Ranking der Altersgruppen.
Ich denke, das Problem ist hier nicht die exakte Analyse oder die exakte Zahlenbasis, sondern die zwanghafte Verteidigung der eigenen Religion. Würden diese Zahlen in einem Dokument über deutsche Moscheen stehen, würde die Reaktion anders ausfallen.
Kirchen und Gläubige (nicht alle) sitzen hier im gleichen Boot. Sie denken, es gäbe ein "höheres Gut", welches trotz des Leids der Kinder verteidigt werden müsste, und dies habe erste Priorität. Deswegen wird das Leid der Kinder relativiert, kleingeredet, abgestritten oder als unbestimmbar ("wir brauchen erstmal Meta-Daten!") negiert. Hauptsache, die Kirche oder der Glaube kommt unbeschadet aus der Sache heraus.
Aber die Kirche tut auch viel Gutes!