Etwas überraschend werde ich am Sonntag doch in Darmstadt starten. Es steht die Volksdistanz der dritten Hessischen Triathlonliga an und ich werde mich über 750 m Schwimmen im See im Stegstart, 20 km auf der Bundesstraße und 5 km Laufen rund um den See quälen dürfen.
Beim Laufen und Radfahren bin ich denke ich okay dabei, natürlich nicht richtig gut, aber es sollte schon passen. Kritisch wird es beim schwimmen, da befürchte ich das unsere besseren Athleten mir bereits 2 Minuten oder mehr aufdrücken werden. Aktuell sieht es auch Neoverbot aus, aber dann kann ich mir wenigstens den Stress mit dem umziehen sparen.
Gestern gab es einen letzten Wettkampftest. Es wurden wieder 3*10 Minuten mit 5 Minuten Pause. Die verte Wiederholung habe ich mir wieder geschenkt, aber diesmal nicht wegen dem Knie, sondern um mich nicht zu viel Erholungszeit zu benötigen. Die Intervalle haben echt gut geklappt, diesmal mit 217, 213 und 215 W, also bei zwei Intervallen gute 10 W mehr. Damit komme ich auf dieser Strecke immerhin auf 36,5 km/h auf dieser Strecke (Polar knapp drunter, Garmin knapp drüber). Diesmal bin ich die Einheit, abgesehen von cool down und warm up, komplett auf dem Auflieger gefahren. Ich habe nochmal die Extensions etwas reingedreht und das scheint besser zu sein. So wurden es 40 Minuten in Position, genug für eine VD. Am Anfang war es unangenehm im Trizeps, aber mit der Zeit wurde es tatsächlich entspannter. Kurz raus aus dem Auflieger musste ich nur bei den beiden S-Kurven, beim schalten (zumindest mit einem Arm) und trinken.
Dafür das ich weder einen Aerohelm, noch ein Scheibenrad habe, scheine ich zumindest recht flott zu sein mit wenig Leistung. Was gut ist, denn ich trete auch nicht viel
Anschließend gab es noch einen Koppellauf mit 3:53 min/km, 4:10 min/km, 3:50 min/km. Das Tempo stimmt also auch hier. Der zweite Kilometer war zwar langsam, aber das sehe ich total unkritisch. Auf dem Stück muss ich immer die Autobahnbrücke hoch und runter und da verliere ich wirklich bestimmt 10-15 s. Eine Beobachtung die ich schon oft gemacht habe.
Was steht diese Woche also noch an?
Ich werde wohl 2 mal schwimmen gehen, auf das Zirkeltraining verzichten und auch auf lange Radtouren verzichten. Vielleicht am Mittwoch nochmal Tempo laufen und abends locker ausfahren? Mal schauen. Am Donnerstag werde ich wohl mit einem Vereinskollegen das wechseln üben. Also vor allem das Rad schieben + aufsteigen + absteigen. Außerdem schnell in die Laufschuhe zu kommen, denn die sind nicht auf einen Wettkampf vorbereitet.
Ansonsten habe ich auch keinen großen Plan. Der Wettkampf hat eine schnelle Strecke soweit ich das beurteilen kann. Der Lauf ist eine Pendelstrecke mit 3 Runden, das Radfahren sind 2 Runden auf der komplett gesperrten Bundesstraße. Höhenmeter dürfte es nicht viele geben. Das schwimmen im See verläuft in einer Art verkürztem Viereck. Bei Meiner Schwimmleistung dürfte es auch nicht zu voll für mich werden. Der Weg zwischen Schwimmaustieg und ende von WZ1 sieht recht lang aus.
Pacing beim schwimmen finde ich schwierig, ich werde einfach alles raushauen was ich besitze. Auf dem Rad bin ich mir unsicher, die 215 W von Gestern kann ich locker fahren. Eigentlich müsste aber auch etwas mehr gehen. Meine FTP dürfte ja eher bei 225-230 W liegen. Die Strecke hat zumindest nicht viele enge Kurven, ich sollte also in der Lage sein konstanter zu fahrne und die hohen Spitzen zu vermeiden. Ich würde vielleicht mal 220 W anpeilen oder bei gutem Wetter (also Windstille) 37 km/h. Beim Lauf sollten 3:54 min/km drin sein. Ich denke, dass werde ich versuchen zu treffen auf den ersten 3 km und danach dann versuchen Leute einzuholen und mich so von Person zu Person zu saugen. Das hat beim letzten Lauf zumindest gut geklappt.
Ich bin mir auch unsicher wie ich trinken soll. Meine Flasche mit Schlauch habe ich noch nicht fertig (undicht

) und anders kostet das trinken natürlich auch einiges an Zeit. Eventuell könnte ich auch einfach in T1 und T2 ne Flasche hinstellen und jeweils einen großen Schluck nehmen.
Für Tipps, vor allem auch zum wechseln, bin ich wie immer dankbar.