Die letzte Woche war soweit ganz okay, auch wenn mich die Hitze am Wochenende sehr unvorbereitet getroffen hat. Ich bin einfach kein Hitze Mensch, auch wenn ich es eigentlich warm mag.
Am Montag gab es wie bereits berichtet den TWL. Am Dienstag war ich beim Vereinsschwimmen, allerdings sind wir nicht viel geschwommen. Es wurden 1300 m und paar Kraftübungen. Außerdem haben wir die Schwimmvideos aufgenommen, die mir definitv weiterhelfen werden.
Am Mittwoch gab es einen lockeren 8 km Lauf in 5:03 mit einer Herzfrequenz von 141 S/min. Auch hier hatte ich eine niedrige Schrittfrequenz von 78. Abends gab es noch eine lockere Radtour mit 42 km in 1:40 h, aber ich habe zum Ende hin mein Knie ziemlich geschont, da es sonst Probleme bereitet hätte.
Über die Rad-Intervalle habe ich ja auch schon zwei drei Worte verloren. Umrahmt wurde die Einheit von einer Runde schwimmen im See und einem Koppellauf. Im See ging es vor allem darum, mal den Neo zu testen und das kalte Wasser zu fühlen. Laut meiner Uhr wurden es 1,1 km was auch ungefähr hinkommen könnte. Da der See aber total bescheuert abgezäunt war, konnten wir immer nur so 100-150 m am Stück schwimmen und mussten dann umdrehen und zurück schwimmen. Deshalb sind wir dann auch nicht wirklich am Stück geschwommen, aber haben in den Abschniten immer ein wenig da drafting, orientieren und das aussteigen aus dem Wasser sowie Neo ausziehen geübt.
Der Koppellauf nach den Intervallen war auch gut und ging mit 4:01 min/km (144 S/min), 4:34 min/km (147 S/min), 4:37 min/km (143 S/min), 4:21 min/km (147 S/min), 4:20 min/km (152 S/min) und 4:14 min/km (158 S/min). Das entsprach auch dem Plan. Im Wettkampftempo starten und dann progressiv laufen. 2 km in 4:35, 2 km in 4:20 und der letzte in 4:00, welchen ich nicht getroffen habe.
Am Freitag gab es dann nochmal 1950 m beim Vereinsschwimmen, wo meine Trainerin jede Woche versucht mir mithilfe der absurdesten Übungen ein Gefühl für meine instabile Hüfte zu geben
Am Samstag wollte ich einen progressiven Dauerlauf absolvieren, der allerdings auch nicht gut geklappt hat. Geplant war es im Dauerlauf 1 Tempo zu starten und dann nach jedem Drittel das Tempo zu erhöhen. Also 5:04 (DL-1), 4:50 (DL-2.1) und 4:35 (DL-2.2). Entwickelt hat sich mien Tempo auch, aber in die falsche Richtung

Es wurden dann 5:08, 5:02, 5:06, 5:10, 5:16, 4:52, 5:05 und 6:13. Am Ende hatte ich leichte Hüftschmerzen und habe eingesehen, dass das an diesem Samstag nichts mehr wird.
Am Sonntag gab es dann eine längere Radtour in der Gruppe mit dem TT. 2:36 h, 75 km und 142 W (160 NP). Es war also im Grundlagenbereich, aber es gab schon einige harte Abschnitte. Vor allem an den Bergen muss ich eher meine Schwellenleistung oder teilweise sogar mehr treten um dran zu bleiben. Irgendwann habe ich dann etwas rausgenommen um mein Knie nicht zu sehr zu belasten. In den flachen Abschnitten hätte ich auch immer gut den Anschluss geschafft, da unsere Schwimmtrainerin aber ebenfalls abgehängt wurde war ich mit ihr am Hinterrad dann nicht ganz so flott, so dass die anderen dann auch immer etwas rausgenommen haben. Das fahren in der Gruppe hat halt schon den Nachteil, dass Anstiege und Führungsarbeit zu hart sind und die anderen Abschnitte der Tour eher zu locker.
Das radeln und laufen war diese Woche dann echt in Ordnung, klar es geht noch etwas mehr, aber es liegt immernoch über meinem Durchschnitt. Beim Laufen war es sogar die umfangreichste Woche. Das Problem war auch diese Woche wieder das schwimmen und fehlende Stabitraining, aber es hat sich halt nicht anders ergeben durch das filmen und schwimmen im See. Am Donnerstagabend ist außerdem das Zirkeltraining ausgefallen (Feiertag) und wir haben dann die Gelegenheit genutzt um auf das bestandene Staatsexamen unserer Trainerin anzustoßen.

Die Zusammenfassung bestätigt die positiven Tendenzen beim radeln und laufen und den Abfall beim schwimmen.