Zitat:
Zitat von Triasven
Wie gesagt, nicht jammern, wenn du auf jemand Intelligenten triffst, und der dich das auch spüren lässt.
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Zitat:
Zitat von Jörn
Das ist ein bekannter Fehlschluss, er hat den Namen "Der Pappkamerad"*, weil ein falscher Gegenstand untersucht wird, meist um die Debatte dorthin abzulenken.
Es geht nicht darum, ob Wissenschaftler oder Priester dumm sind, sondern darum, wer Recht hat. Genauer, welche aufgestellte Behauptung stichhaltig ist.
Wenn sich Wissenschaft und Pfaffentum widersprechen, können nicht beide gleichzeitig recht haben. Dies wäre ein Widerspruch, und folglich wäre es ein Fehlschluss.
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*Oft auch als Strohmann-Argument bezeichnet
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Allerdings gibt es Phänomene, die sich dem novum organum entziehen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Andernfalls könnte die Wissenschaft sagen, ja, stopp, wir sind fertig, wissen alles und haben alles untersucht. Oder in den Termini von Karl Raimund Popper: nur Falsifikation ist möglich, keine Verifikation.
Klugschnacker wollte wissen, auf welchen Ebenen sich Wissenschaft/Intelligenz und Religion/Glaube unterscheiden. Sie unterscheiden sich, ganz klar, stehen oft im Widerspruch (Sensorik versus Intuition), haben aber auch eine gemeinsame Menge (Ratio). Ich war nicht angesprochen, zwei gegen einen finde ich unfair. Bitte entschuldige mein Dazwischenfunken.
Der
Vorteil von Wissenschaft ist ihre Zuverlässigkeit (durch Hinzunahme von Sensorik und der damit verbundenen intersubjektiven Validierung). Das streite ich nicht ab. Insofern, ja, die Wissenschaft kann ein Phänomen untersuchen und auf Richtigkeit prüfen, indem sie Beweise liefert (Stichhaltigkeit, Wahrheit, Recht).
