Zitat:
Zitat von qbz
Die Vermögensanlageberater der Banken stehen oft zwischen den Interessen der Bank als eigener mächtiger Marktteilnehmer und den Kundeninteressen, die oft nicht deckungsgleich sind. Die Bank will doch die von ihr selbst geschaffenen Finanzprodukte verkaufen. Es handelt sich, unabhängig von menschlichen Fehlern und schwarzen Schafen, auch um ein strukturelles Problem. Die neuen strengen Verordnungen zur Beratung sind ja nicht ohne Anlass entstanden. 
|
Das ist grundsätzlich sicher nicht ganz falsch aber eben wie so oft im Leben nur die halbe Wahrheit (macht aber eben im Jahr 2019 auch so viel Spaß einen klaren bösen definieren zu können der an allem schuld ist).
Wir sprechen über Fonds und ETFs, die sind per Definition Sondervermögen, die mit bankbilanzen nichts zu tun haben - wenn die Bank pleite ist, wird das Vermögen sofort von einem Treuhänder weiter verwaltet. Also nichts muss die Bank da los werden. Verdient wird über Vermittlungsprovision, die wird aber heute auch konplett offen gelegt. Ob bei einer Bank wirklich gut beraten wird steht auf einem anderen Blatt aber deine Argumentation ist dann doch sehr sehr einfach