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Alt 14.01.2019, 11:29   #2739
keko#
Szenekenner
 
Benutzerbild von keko#
 
Registriert seit: 06.11.2015
Beiträge: 19.857
Zitat:
Zitat von Nobodyknows Beitrag anzeigen
Das ist ja einfach. Das kann ja jeder.
Aber was nutzt eine Äußerung über die pauschale, persönliche Unzufriedenheit ("Demokratie...wird überschätzt", "Merkel muß weg", usw.) und was nutzt ein locker aus dem Ärmel geschüttelter Hinweis auf einen Mißstand, wenn man keinen Alternativvorsschlag macht? Und zwar einen Alternativvorschlag in einer Qualität, die geltende rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigt (und nicht nur das "gesunde Volksempfinden") und ggf. eine Basis für einen zu treffenden Kompromiss darstellt.

Die sozialen Netzwerke sind voll mit Millionen von Hinweisen auf tatsächlich oder empfundene schlechte Entwicklungen. Seit vielen Jahren wird hingewiesen, dargelegt und beschrieben oder, z. B. auf Facebook geblökt.

Der (tatsächlich oder empfundene) unbefriedigende Ist-Zustand ist hinreichend beschrieben.
Was aber muß wo und durch wen und wann erfolgen damit er sich spürbar ändert?

Gruß
N.
Auf Facebook wird längst nicht nur geblökt. Ich habe auch schon in aller Kürze auf ein paar Möglichkeiten für Jedermann hingewiesen. So z.B. als Alternative zu Divide et impera die Gemeinschaft zu fördern. Im Verein oder in der Nachbarschaft.
Am Freitag gehe ich hier in Stuttgart auf eine Demo gegen das Dieselfahrverbot. Ich spende Geld. Wenn es sich ergibt, spreche ich meine Meinung offen aus usw.
Gestern hatte ich zufällig mit meinem Nachbarn eine Diskussion über Elektroautos, die Abhängigkeit vom Öl und die daraus folgenden Kriege.
Letzten Freitag war meine Tochter auf einem Vortrag an der Uni in Tübingen, die auch der hier erwähnte OB Palmer besuchte. Sie sagte mir, dass die Studenten gar nicht gut auf ihn zu sprechen wären. Er sei Rassist und Hetzer. Manche Studenten hätten die Veranstaltung wegen ihm gemieden. Ich habe ihr dann die spezielle Historie Palmer erklärt (sein Vater war der hier bekannte "Remstalrebell").
Ich finde, das ist eine ganze Menge. Es gibt nicht diesen einen Schalter und das ist auch gar nicht nötig. Es geht um Kurskorrekturen. DE ist das beste Land, das ich kenne (sooo viele kenne ich allerdings nicht ). So soll es auch bleiben. Sollte das nicht unser aller Interesse sein? Ist es nicht nachhaltiger, Probleme vor Ort in den Ländern zu lösen, als Menschen in großer Anzahl und deren Probleme nach Deutschland zu importieren? Sollte wir nicht fragen, warum das nicht geschieht, anstatt uns selbst mit Nazi und Gutmensch zu zerfleischen? Wir stellen einfach zu oft die falschen Fragen.
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