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Zitat von papa2jaja
Helios, danke für die Antwort.
Wo mir Angaben fehlen, ist die Frage, um wie viel der Körper den Grundumsatz runterfährt, nur weil man Diät macht. Dass man als schlankerer Mensch weniger Kalorien umsetzt als wenn man mehr Pfunde mitschleppt, hatte ich schon mitbekommen. Aber um wie viel der Körper den Umsatz dann noch reduziert, einfach nur weil er sich ans "Diät machen" gewöhnt hat, dazu finde ich keinerlei Angaben, obwohl es ja an vielen Stellen behauptet wird.
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Wenn Du das genauer wissen willst. lies "Obesity Code" von Jason Fung
In Kurzform, soweit ich mich noch erinnern kann ...:
Wenn man die Kalorienaufnahme reduziert schaltet der Körper relativ schnell in den Energiesparmodus. Das führt dann nach initialer Gewichtsabnahme dazu, dass man immer weniger zu sich nehmen darf, um weiter abzunehmen. Gleichzeitig nimmt das Leistungsvermögen ab. Zusätzlich "merkt" sich der Körper den geringen Energievorrat behält den Energiesparmodus länger bei als eigentlich notwendig, wenn wieder mehr Nahrung zur Verfügung gestellt wird.
Demgegenüber wird diese "Notfunktion" nicht aktiviert, wenn man garnichts isst - also fastet.
Auch wenn es schwierig bis (zumindest für mich) langfristig unmöglich ist, die von Fung propagierte Keto-Ernährung durchzuhalten, so hilft doch das intermittierende Fasten enorm. Ich habe mit 16/8 Fasten gute Erfahrungen gemacht. Parallel sollte der Zucker möglichst aus der Ernährung verbannt werden, um Hungerattacken zu verhindern.