Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Ein Laufanfänger, der den Fuß vor dem Körperschwerpunkt aufsetzt, tut das aus genau dem Grund, weil das für seine aktuellen Fähigkeiten die ökonomischste Art des Laufens ist.
Dasselbe gilt für einen Rad-Anfänger, der mit einer 65er-Trittfrequenz fährt, eben weil das für ihn und seine aktuellen athletischen Fähigkeiten an ökonomischsten ist. Aus genau diesem Grund findet der Körper diese Frequenz ganz von selbst. Zwänge man ihn, mit einer 90er Frequenz zu fahren, verschlechterte sich die Effizienz.
|
Das mag sicher richtig sein. Aber ist das wirklich zu Ende gedacht?. Wenn jemand mit bestimmten athletischen Fähigkeiten eine bestimmten Laufstil läuft und damit bestimmte Zeiten laufen kann, dann mag das in dem Moment bedeuten, dass er auf seine Weise am ökonomischsten ist. Was muss passieren, dass er schneller wird? Seine athletischen Fäigkeiten müssen sich ändern. Würdest du behaupten, dass auch diese Fähigkeiten sich automatisch durch das Laufen verbessern oder könnte man evtl. gezielten nachhelfen? Für einen steifen Bock könnte es nützlich sein die Hüftbeuger aufzudehnen. Muskuläre Dysbalancen (z.b. Quadricepsdominanz durch viel Radfharen) könnte man gezielt angehen. Etc etc. Ich will das jetzt nicht als Behauptung schreiben, eher als Frage gemeint.
Soweit ich weiß hälst du, Arne, plyometrisches Training für sinnvoll, bin ich da noch auf dem aktuellen Stand? Das wäre ja auch eine Verbesserung athletischer Fähigkeiten, herbeigeführt nicht durch das Laufen selbst, die es einem ermöglicht ökonomischer zu laufen. Maximalkrafttraining ebenso. Gut, da sind wir nicht mehr auf dem Gebiet des Lauf-ABCs, aber zumindest enthalten ja einige ABC-Übungen plyometrische Elemente.