Guten Morgen an alle!
PabT, pXpress und FlyLive - ihr habt sicherlich Recht, dass man vorhandenes Material auch nutzen sollte. Ich komme mir allerdings a) immer etwas blöd vor, wenn ich top ausgerüstet irgendwo auftauche und dann letztendlich nur mit einer mittelmäßigen Trödelleistung abschließe und b) habe ich noch nicht wirklich viele km mit dem TT absolviert. Es macht riesigen Spaß damit zu fahren und war von Anfang an "draufsetzen und wohl fühlen", aber gerade an Anstiegen finde ich es mit der Schaltung noch etwas ungewohnt und um durchzudrücken, fehlt mir die Kraft.
Gestern stand also die letzte SD für dieses Jahr an (0,7/24/5).
Um 10 Uhr ging es los, beim Schwimmeinstieg war es sogar noch angenehm fröstelig, bevor es dann durch den See mit Badewannentemperatur (26°) ging - zum Schwimmen eigentlich schon zu warm.
Das Schwimmen war gestern für mich der mit Abstand schlechteste Teil. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass ich überhaupt keine Luft bekomme (das hatte ich so noch nie) und kurzfristig hab ich überlegt, einfach aufzuhören. Weil das aber auch irgendwie doof ist und ich ja auch dafür bezahlt hab, bin ich irgendwie durchgepaddelt und nach etwas mehr als 19 Minuten (

)aus dem Wasser gekommen. Ab auf die Radstrecke, die insgesamt sehr profiliert war, und die ersten 10 km gab es viel innerliches Mimimi, weil die Beine einfach keine Kraft hatten und man quasi permanent im Wind stand. Komischerweise ging es dann einigermaßen, die "Rote Zora" wurde etwas schneller und auch an den Anstiegen brachten die Beine dann endlich etwas Druck aufs Pedal. So konnte ich dann doch den einen oder anderen vor mir noch einkassieren und es machte endlich ein wenig Spaß.
(Eine kleine Schrecksekunde gab es, als ein scheinbar geistig völlig abwesender Autofahrer erst mich und den vor mir fahrenden Athleten überholte und diesem dann - trotz deutlichen Zeichen des Streckenpostens - erst an einer engen Unterführung direkt vors Rad zog, bevor er dann wieder einfach nach links abbiegen wollte und dem Radfahrer erneut vor das Rad fuhr. Der hatte aber zum Glück rechtzeitig reagiert und mit einem Ausweichmanöver und einer Vollbremsung Schlimmeres verhindert.)
Auf die Laufstrecke bin ich dann mit komischerweise völlig lockeren Beinen gestartet. Allerdings hatte der Kopf dann irgendwie keine Lust mehr auf Wettkampfmodus und beschlossen, dass das jetzt das Auslaufen ist. Ich konnte zwar noch einige Läufer überholen, aber ansonsten blieb es bei 29 Minuten für die 5,4km.
Letztendlich hat es so nur für eine 1:44 gereicht - indiskutabel und ich ärgere mich selbst über mich. Andererseits zeigt es eben auch wieder deutlich, dass endlich mal regelmäßiges und effektives Training angesagt ist.
In dieser Woche wird es wohl etwas entspannter zugehen, schließlich steht am Sonntag endlich wieder der Monschau Ultra an. Das fällt dann unter Kurzurlaub
