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Alt 10.10.2008, 11:06   #5
tobi_nb
 
Beiträge: n/a
Kann mir bitte jemand nachfolgende Fragen beantworten:

1. von wem bekommen Dopinglabore Ihr Geld (Lohn, Geräte etc.)?
2. Arbeiten Dopinglabore mit Krankenhäusern und privaten Ärzten zusammen?
3. Sind Dopinglabore schon mal an "geschasste" Teamärzte herangetreten zwecks Beratertätigkeit oder sonstige Zusammenarbeit (z.b: Ferrari, Fuentes, Heinrich usw.)
4. Von wem beziehen Dopinglabore die Informationen, auf welche Materialien sie prüfen sollen?

Vielleicht gibts ja vernünftige Antworten.

Denn zur Zeit drängt sich bei mir der Verdacht auf, dass NIEMAND (einschließlich der "unabhängigen" Dopinglabore) wirkliches Interesse hat, den Dopingsumpf trockenzulegen.

Es ist für mich zumindest erstaunlich, wie es sein kann, dass die Dopingfahnder immer einen Schritt hinterher sind. Hinterher bedeutet, dass die "anderen" (die bedauerlichen Einzelfälle) schlauer sind, als hochdotierte Dopingexperten.

O.K. Bei richtigen Drogen (Kokain etc.) da lassen sich Milliarden pro Jahr verdienen. Da ist es klar, dass Drogenbosse allerlei Wege und Mittel finden, um die Fahnder auszutricksen. Aber im Radsport, in der heutigen Zeit? Da fließt doch kein großes Geld mehr.

Ich behaupte mal, dass der normale Radrennfahrer dem Durchschnitt des nichtstudierten Arbeiter oder Angestellten entspricht. Also im Normalfall "weniger clever" als ich. Weiterhin verdient der durchschnittliche Radprofi nicht viel mehr als ich.
So, als ich soll cleverer sein, als sämtliche internationale Dopinglabore auf der Welt??? Kaum vorstellbar.

Ich glaube auch kaum, dass R. Ricco, sich nach ner langen Trainingsausfahrt abend vorn PC setzt, und das Rote Buch nach Medikamenten durchstöbert.

Also wenn die Radfahrer (so wie ich) zu blöd sind, von alleine Dopingmittel- und Methoden rauszusuchen, bleiben nur noch Trainer, medizinische Betreuer oder Ärzte.

Man erwartet von jedem Dopingsünder immer die Nennung der Namen vom "großen Unbekannten" den sogenannten Hintermännern. Ich glaube, es gibt gar keinen Unbekannten. Nur Ärzte und Medikamentenhersteller.

Und die Informationen, die sich Radsportärzte besorgen können, sich auch andere Ärzte besorgen. Womit wir wieder bei meinen Ausgangsfragen wären.

Was ich eigentlich sagen will:

Dopinglabore tun immer so, als wenn sie "hintendran" sind, und es sauschwer ist, gegen die Radsportler up to date zu sein. Radsportler sind aber keine besonders schlauen Menschen, viel Geld ist auch nicht im Radsportmarkt und in einem Paralleluniversum, wo es nur dort "böse" Medikamente gibt, die keiner kennt, können sie auch nicht einkaufen.
Bleiben eigentlich nicht viele Geheimnisse übrig, die von Dopinglaboren entschlüsselt werden müssen.

(P.S.: ist Herr Heinrich eigentlich arbeitslos??)
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