Zitat:
Zitat von Jörn
....Aber was machen wir, wenn Özil trotzdem bei seiner Meinung bleibt? Wer hat dann Recht? Was sollen wir tun? Immerhin hat Özil gegen keine Gesetze verstoßen, und hier enden dann eben unsere Möglichkeiten. Ein Rechtsstaat hat das zu akzeptieren.
Man hätte die Sache auf sich beruhen lassen sollen. Vielleicht hätte Özil seine Meinung irgendwann geändert, wer weiß. Falls nicht, muss man trotzdem miteinander auskommen, und Özil ist doch kein Wüterich, mit dem man nicht auskommen könnte.
Wenn wir mit Leuten wie Özil nicht zurechtkommen, der im Grunde ein schüchterner Mensch ist, dann ist da was faul.
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Würdest du das gleiche sagen, wenn ein deutscher Nationalspieler (egal ob Biodeutscher oder mit ausländischen Wurzeln) Wahlkampfhilfe für einen deutschen gewählten (vielleicht sogar rechten) Despoten macht, der ein Präsidialsystem einführt und das Parlament entmachtet, Presse- und Meinungsfreiheit einschränkt bzw. gleichschaltet, Oppositionelle unterdrückt, nach Belieben Journalisten, Lehrer, Wissenschaftler und andere unbequeme Personen ohne gerichtliche Überprüfung wegsperrt und 100000 Entlassungen (u.a. unliebsame Lehrer, Richter) zu verantworten hat. Und dann noch einen Krieg in eigenen Land führt, die Todesstrafe einführen will und deutsches Heldentum propagiert.