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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Rücktritt von Mesut Özil aus der deutschen Nationalmannschaft
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Alt 24.07.2018, 17:27   #111
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 7.787
Zitat:
Zitat von Nobodyknows Beitrag anzeigen
Welche Verpflichtung? Was gehört denn dazu?
Das mitsingen bei der Hymne?
Willst Du die Zugehörigkeit zu einer Auswahlmannschaft mit (nationalen) Pathos überhöhen? Warum zur Hölle?
Und ein Rassist ist, wer Rassismus absondert. Und wenn DFB-Funktionäre so etwas tun / getan haben, dann ist der DFB rassistisch.

Gruß
N.
Wenn ich meine Firma auf der Hannovermesse in Short und Flipflops statt Anzug vertete, oder gar einen Konferenzvortrag ohne interne Absprache mit einem Konkurrenten teile, oder bei einer Firma einkaufe, die für meine Chefs als korrupt gilt, dann werde ich gefeuert, so ist es im Leben. Wer in der Nationalmannschaft ist, muß sich so verhalten, wie es die "Chefs" dieses Vereins verlangen, sich mit ihren Werten verträglich verhalten. Wenn nicht, passen sie halt nicht mehr zusammen. Das ist kein Pathos, es ist ein Vertragsverhältnis, wo nicht der Spieler sagt, wo es lang geht. Der hat Leistung auf dem Platz zu liefern, und sich öffentlich so zu verhalten, daß das Image des Ganzen nicht geschädigt wird. Was Imageschädlich ist, bestimmen die Chefs. Punkt. Wer zu sehr Individualist ist, um das zu schlucken, wird kein Nationalspieler, oder gleich Triathlet.
Rassismus äußert sich auf jeden Fall nicht in einer solchen Kündigung. Vielleicht haben sie sich rassistisch geäußert, aber Özil für das Foto mit Erdogan zu verurteilen hat nichts rassistisches. Ihm nicht sofort zu kündigen war allerdings falsch und feige - wohl aus Angst vor eben diesem "Rassismusvorwurf". (Über die inzwischen extrem aufgeweitete Begrifflichkeit des Rassismus als generelle Diffamierungswaffe lasse ich mich hier nicht aus, das wäre schnell off topic.)
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
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