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Sehr ausgewogen finde ich Herrn Özdemir (aus der SZ von heute):
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir sagte der Berliner Zeitung: "Es ist fatal, wenn junge Deutschtürken jetzt den Eindruck bekommen, sie hätten keinen Platz in der deutschen Nationalelf. Leistung gibt es nur in Vielfalt, nicht in Einfalt. Zu Özils Foto mit Erdoğan sagte er im Deutschlandfunk: "Für mich war das Foto falsch und es ist nach wie vor falsch." Wenn Özil das nun mit Respekt vor der Türkei und Erdoğans Amt begründe, so frage er sich, wo der Respekt vor den Opfern von Erdoğans Politik bleibe. Allerdings könnte diese Kritik nicht bei Özil halt machen. Sie müsse auch für andere Vertreter des Fußballgeschäfts gelten und deren Umgang mit autoritären Herrschen, wie Russlands Präsident Wladimir Putin. Konkret müssten sich der DFB und noch mehr die Fifa, die mit solchen Herrschern Geschäfte machten, dieser Frage stellen.
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