Zitat:
Zitat von Trillerpfeife
Dieser Post ist im Ton "freundliche Neugier" zu lesen.
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-> nicht auf den TE bezoegen

(also mein Text jetzt)
Vllt verdeutlicht folgende Frage, worum es denk ich den meisten "Kritikern" (oder zumindest mir) hier geht:
Warum kann nicht Zeit/Leistung xy zum Beispiel auf Sprintdistanz, Kurzdistanz oder Mitteldistanz als erstrebenswertes/respektables Ziel gelten, gerade wenn dies einfach besser zu den persönlichen Vorraussetzungen/Lebensumständen passt?
Dort werden ebenfalls super persönliche Leistungen gebracht! Ich habe mich neulich mega über ne 1:26:xx (Sprint) von einem Vereinskameraden gefreut, weil es für ihn persönlich eine richtig gute Leistung war! (er selbst war eher verhalten)
Zudem ändern sich ja Lebensumstände, sodass es später vllt besser passt (wenn die Kinder groß sind; anderer Job ...), oder man gerade als Änfänger vllt allgemein auf einem höheren Niveau in die Vorbereitung starten kann. Warum also alles gleich übers Knie brechen? (sicher gibts da Ausnahmen)
Was dann im WK passiert/ am Ende in der Ergebnisliste steht, steht auf einem anderen Blatt. Die meisten hier wissen um die Probleme auf der LD und wie schnell man trotz guter Vorbereitung dann doch am Wandern ist. Deswegen habe ich auch durchaus respekt für Athleten die länger brauchen. Wenn sich schon vorher über den Cutoff Gedanken gemacht wird, lande ich aber wieder bei Absatz 1 und 2. (-> Man beachte in Absatz 2: "sicher gibts da Ausnahmen").
Jede "Grenze" wird dabei natürlich immer willkürlich sein, was dann vllt auch der Auslöser für die ein oder andere Diskussion ist.
Edith: Es entsteht halt oft der Eindruck nur IM oder nur Marathon ist cool. Klar von außenstehenden kommt tatsächlich oft die Frage danach, aber das kann einem doch eigentlich egal sein, wenn man Spaß am Sport hat
