Zitat:
Zitat von endorphi
und das sagt jemand der noch keine LD ins Ziel gebracht hat.....sorry aber bei solchen Aussagen könnt ich......
Dieser 30-jährige ist dann trotzdem deutlich fitter als der Durchschnitts-Bürger, und in einer Gesellschaft die immer dicker wird oder wo sich zumindest die Tendenz dazu abzeichnet sollte wir als Ganzes froh über jeden sein der ne LD auch in 15 Stunden ins Ziel bringt.
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Da kannst du gerne tun was auch immer du möchtest...
Wenn du dich da angegriffen fühlst von mir solltest du dir vielleicht bewusst machen, dass es nur um Sport geht. Ich klatsche da allgemein eher wenig Applaus, weil das einfach nix tolles ist. Wir verschwenden einen großen Teil unserer freien Zeit um blödsinnig in der Gegend rum zu schwimmen/radeln/laufen anstatt was anständiges zu machen. Wir könnten halt auch die Welt zu einem besseren Ort machen mit der Energie aber nein wir finishen lieber eine LD in 15h.
Bommel hat ja schon gut geantwortet. Denken wir das doch etwas weiter. Wie sportlich ist dann jemand, der die Distanz in 20h schafft? Irgendwo musst du die Grenze doch auch ziehen oder sollen wir ihn immer noch Ironman nennen, wenn er das in 3 Tagen schafft? Auch jemand, der das in 3 Tagen schafft ist noch fitter als der Durchschnitt. Aber hat das dann noch was mit Triathlon zu tun?
Ich bin über jeden froh, der es von der Couch und vom Bier weg schafft und zum Sport kommt. Aber das so viele eine LD finishen wollen liegt nicht daran, dass man etwas Sport treiben und fitter werden will sondern daran, dass man vom einen Extrem ins andere gefallen ist. Ob das gesund ist und ob ich diese Entwicklung gut finden soll weiß ich nicht so genau. Ich sehe in meinem Umfeld mehr Beispiele dafür, dass es keine gute Idee ist. Da leiden die Familien schon ganz schön unter den plötzlich so ehrgeizigen Ehemännern.
Die Entwicklung das plötzlich "jeder" ein Ironman sein will ist ein Resultat unserer Schneller/Höher/Weiter-Gesellschaft und damit jetzt nicht so ohne kritischen Blick gut zu heißen.