Zitat:
Zitat von Anja
Du macht die Erfahrungen, daß die Gläubigen so tun als ob sie es nicht wüßten - Du kannst ihnen also nachweisen, daß sie es doch tun?
Ich betrachte mich nicht als Gläubige, ich wußte es nicht - von daher paßt es ja wieder.
Anderen zu unterstellen, sie wüßten mehr als sie wissen ohne es beweisen zu können und sie würden damit absichtlich eine Diskussion in eine falsche Richtung lenken empfinde ich als fragwürdiges Menschenbild. Entweder sie sind alle dumm oder sie tun so als ob... Kann ich nicht nachvollziehen - außer man will Menschen gerne in eine bestimmte Schublade stecken.
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Hast Du mich eventuell missverstanden? Hätte, könnte, müsste... Was ich sage ist, dass jene Christen, mit denen ich persönlich oder im Web debattiere, normalerweise die üblichen Gegenargumente nicht kennen. Das ist "speziell", weil zum Beispiel bei politischen Debatten jeder in der Lage ist, die Position der Gegenseite grob zu skizzieren.
Was hältst Du von folgendem Vorschlag: Du kannst Dich ja mal bei passender Gelegenheit mit dem Theodizée-Problem befassen (Google, Wikipedia), einfach um ein Gespür dafür zu bekommen, a) wie fundamental das Problem ist, und b) seit wie vielen Jahrhunderten es im Zentrum der Religionsdebatte (auch innerhalb der Christen!) steht.
Dann kannst Du mir sagen, ob meine Einschätzung richtig war.