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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Ironman 70.3 Kraichgau 2018
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Alt 04.06.2018, 22:48   #292
Raspinho
Szenekenner
 
Benutzerbild von Raspinho
 
Registriert seit: 10.12.2014
Ort: Im Camper
Beiträge: 869
Servus, so dann melde ich mich auch mal hier:

Bin mit meinem Rennen im großen und ganzen auch zufrieden (erste MD mit Ironman). Schwimmen war total entspannt, bis darauf das sich sehr sehr viele <30 Min Athleten falsch eingeordnet haben. Mit meinen 30:25 habe ich doch ziemlich viele angetroffen die eher eine Blockade waren.

WZ1 fand ich viel zu voll, also ich finde es schon etwas heftig, wie eng die Fahrräder zusammen stehen müssen. Also wenn zwei Fahrräder nebeneinander die Schuhe schon eingeklickt hatten, war es quasi unmöglich, dass man das Fahrrad nehmen konnte, ohne hängen zu bleiben

Radstrecke, geiles Ding. 11:25 wäre war eigentlich auch gegangen, und hätte mir manchmal geholfen, aber 11:28 war sicherlich die entspanntere Wahl. Selbst damit hat man teilweise Bergauf >350 Watt getreten.

Laufen, naja, schnelle Laufstrecke würde ich es jetzt nicht unbedingt nennen, die kleinen Hügel kosten schon ordentlich Körner. Besonders wenn man etwas auf der Radstrecke übertrieben hat

Thema Kampfrichter: Musste mich während des Rennens öfters an Sebis Podcast Interview erinnern, dass wir es erst mal schaffen müssten, dass bestehende Regeln durchgesetzt werden.

Situation 1: in der Verpflegungszone habe ich eine Flasche aufgenommen, kurz dran getrunken und dann einem Kind in der VZ die Flasche zugeschmissen, was eh Flaschen gesammelt hat. (5 Meter weiter wäre die Müll Box gewesen). Kampfrichter war wohl hinter mir, und erklärt mir dann das für mich eig das Rennen nun vorbei wäre, weil ich nur in die Box was schmeißen darf, und er jetzt so tue, dass er nichts gesehen hätte...

Bergauf: Abstand nicht eingehalten, weil wie oben schon beschrieben, es quasi unmöglich war bei der vollen Radstrecke. Kampfrichter ermahnt mich wieder mündlich, dass auch bergauf (bei 10 km/h) doch bitte der Abstand eingehalten werden soll. Und er jetzt keine Lust hätte mich aufzuschreiben.

Beim Laufen habe ich Kampfrichter übrigens komplett vermisst, rechts laufen wurde gar nicht eingehalten, und der Müll lag am Ende einfach überall herum.

Also ich kann zum Glück sagen, dass ich ohne Strafe durchgekommen bin, aber es akzeptiert hätte, wenn ich eine bekommen hätte.

Besonders beim Abstand sollten die Kampfrichter meiner Meinung aber härter durchgreifen, damit man am Ende eine Statistik hat, dass 1000. AG zu dicht hintereinander gefahren sind, und somit man Argumente hätte, dass die Teilnehmerzahl einfach viel zu hoch ist und somit ein faires fahren kaum möglich ist. Denn sobald man den Abstand eingehalten hat, wurde man überholt, und der nächste hat sich in die Lücke gesetzt ...quasi in meinen Augen Blocking.


Am Ende hat es dann aber noch für eine 4:43 gereicht, auch wenn minimal mehr noch drin gewesen wäre. Aber wäre ja auch schade, wenn alles perfekt gelaufen wäre ;-)


p.s. großes Lob übrigens an die Anwohner, die privat ihre Gartenduschen aufgestellt hatten
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