Zitat:
Zitat von FlyLive
den unerbitterlichen Atheisten, die vieles als blühender Unsinn, albern und wirr abtun.
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Dann werde konkret. Atheisten sagen,
- dass es auf der Welt mit rechten Dingen zugeht,
- dass die Entstehung der Erde mittlerweile durch die Kosmologie enträtselt wurde
- dass die Entstehung des Menschen durch Evolution erklärt wird,
- dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde und voller Fehler ist
- dass die Widersprüchlichkeit der tausenden Religionen beweist, dass Religion keine Methode sein kann, um Wahrheiten zu finden.
Christen, sofern sie nicht ihren Eid bei Konfirmation/Kommunion brechen, glauben folgendes:
"Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische (christliche/allgemeine)* Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben."
Was vom obigen Zitat ist denn
kein (Zitat von Dir) "blühender Unsinn, albern und wirr"? Wir reden hier vom Jahr 2018. Die Maßstäbe, was als albern und wirr zu gelten hat, haben sich in den letzten zweitausend Jahren geändert, und zwar aus guten, vernünftigen Gründen.
Ja, jeder kann glauben, was er will. Aber das bedeutet nicht, dass es damit verboten wäre, es als blühenden Unsinn zu bezeichnen.
Meine Botschaft ist keineswegs:
"Hm, das könnte womöglich nicht ganz korrekt sein". Sondern meine Botschaft ist:
"Leute, das ist blühender Unsinn". Die erste Variante wäre passabel gewesen für das Jahr 350. Aber wir haben 2018.
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*je nach Konfession unterschiedliche Wortwahl