Die ZEIT lebt in einem bildungsbürgerlichen, meist protestantischen Milieu, in der Religion noch nicht hinterfragt wird, ggf. weil Kirche als staats- oder gemeinschaftstragend angesehen wird (das "christliche Werte"/-Traditions-Argument) (bisschen so wie Käßmann mit Esprit).
Nicht das der Spiegel das wirklich besser macht, der Ostern-Cover über Belege zur Existenz Jesu war wahrlich seltsam
m.
P.S. Die aktuelle Zeit Strecke besteht aus einem Artikel der lockeren Assoziationen von Adam bis Söder (die Stoßrichtung ist verkappt tagespolitisch) und eine handvoll von testimonials von Gläubigen, die innerhalb Ihrer Überzeugungen manchmal auf verschiedene Weise zweifeln. Keine(r) dabei hatten auf Grund von Zweifeln mit dem Glauben gebrochen und dann noch W. Schmid, der säkular glauben will, auch ein Kunststück - muss man aber Philosoph für sein
