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Alt 04.05.2018, 09:36   #11834
keko#
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Registriert seit: 06.11.2015
Beiträge: 19.529
Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
Die üblichen religiösen "Argumente" sind hingegen Immunisierungsstrategien. Ein Sinnbild wäre, sich die Augen zuzuhalten und dann die Klippe hinunter zu springen. Man darf sich nicht immunisieren. Und doch, in den Religionen zählt es als höchste Tugend. Es gilt als rüpelhaftes Benehmen, wenn man schüchtern nach Beweisen fragt. Pah, Beweise! Wie ordinär! Damit wollen nichts zu tun haben. Beweise!

Aber es gibt kein Wissen ohne Beweise; und ohne Wissen gibt es keine Gewissheit. Die Kirchen können an diesem Satz herumdrehen wie sie wollen. Dieser Satz ist unbestechlich.

Der Papst weiß nichts, und schon gar nicht hat er Gewissheit. Um in meinem Sinnbild zu bleiben, hat er die steile Klippe nicht erklommen, sondern er sprang direkt ins Wasser. Es ist nicht so, dass er nach langen wissenschaftlichen Studien zu seinem Ergebnis kam. Sondern er war schon als Kind gläubig, und mehr hat er nicht vorzuweisen.

Du hast mich gefragt, ob ich jenseits aller Zweifel an etwas glaube. Meine Antwort ist, dass ich eine Menge Beweise habe und daher nicht auf Glauben angewiesen bin. Meine Offenheit für Beweise öffnet auch die Tür für religiöse Beweise, falls sie jemand vorträgt. Darauf warten wir jedoch seit 2.000 Jahren.
Wenn du von Immunisierungsstrategien schreibst, muss ich zuerst an dich denken.

1. Kannst du dir vorstellen, dass es unter den Milliarden Religiösen auch Menschen gibt, die aus anderen Gründen, als auf der Suche nach Wahrheit und Wissenschaftlichkleit, religiös sind? Z.B. wegen der Gemeinschaft, Tradition, aus Freude, Trost, Hoffnung, Antworten usw. usf.

2. Hast du gelernt, eine Sache aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten? Fußball nicht nur bezüglich von sich brügelnden Fans und schlimmen Fouls? Triathlon nicht nur aus der Sicht der Unfallopfer bei Radunfällen und Doping?

Wenn beides mit ja, warum machst du das nicht bei Religion und Glaube?

Ich sehe deine Strategie, die du hier fährst, längst als gescheitert an. Du wirkst auf mich wie ein Verzweifelter, der lauernd in der Ecke sitzt und auf jeden Giftpfeile schießt, der nicht zu 100% auf seiner Linie liegt. Dabei läßt du keinen und nichts aus.

Unbestritten ist und war die kath. Kirche für Übel verantwortlich und unbestritten muss dem nachgegangen werden und wird auch. Wenn ich aber an die Vielzahl religiöser Menschen denke, die ich getroffen habe, überwiegt bei Weitem das Positive, was und wie sie am Menschen schaffen und machen. Wer etwas schafft und macht, der bietet immer eine offene Flanke, gerade religöse Menschen bieten sich perfekt als Zielscheibe an. Es bleibt jedem überlassen, ob er darauf zielt oder nicht. Aber was erschaffst du eigentlich? Was hast du vorzuweisen? Ich lese davon nichts und gar nichts.
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