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Alt 25.04.2018, 00:22   #1051
maotzedong
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Benutzerbild von maotzedong
 
Registriert seit: 25.11.2011
Beiträge: 999
Zitat:
Zitat von schnodo Beitrag anzeigen
Die Diskussion darüber, wie der perfekte Zug auszusehen hat, ist noch nicht beendet. So gibt es z.B. eine Studie, die besagt, dass der Zug mit gestrecktem Arm allen anderen Varianten überlegen ist. Die Frage ist nur: Wer hält diese Belastung auf Dauer aus und für welche Distanzen eignet sich das?

Ich schaue mir die Sachen ja hauptsächlich aus Eigennutz an, um zu sehen, welche Position kann ich einnehmen, was muss ich üben, um halbwegs vom Fleck zu kommen und trotzdem meine Schulter nicht überlasten.

Ich glaube, dass die Vermeidung von Verletzungen bei Spitzenschwimmern ein ganz besonders großer Aspekt ist und sie deshalb abwägen, wie viel ihnen ein extremer early vertical forearm (EVF) bringt, der aber vielleicht dafür sorgt, dass sie in einer mechanisch ungünstigen Position sehr viel Kraft auf eine anfällige Schulter übertragen.
Die Dikussion wird nie aufhören

Die neueren Studien unterteilen in 4 grundlegende Techniken die beim Kraulschwimmen angewendet werden. Da unterteilen sie unter anderem auch nach Streckenlänge und Zyklusfrequenz.

1. Technik ist die normale S-kurvige Kraultechnik ). Hier folgt der Köper der natürlich Rotation und der Zug wird lang gemacht ("oft im Trainingsprozess ab 200m aufwärts zu finden mit klassischem 6 Kick Rhythmus)
2. Technik mit gestrecktem Arm (nur auf der 50m /100m Strecke zu finden); Wird geschwommen, weil mittlerweile auch klar ist, dass ein Spitzenschwimmer nicht mehr schneller wird, in dem er die Antriebsphase beibehält, anstatt die Krafterzeugung pro Zug zu erhöhen (die Geschwindigkeit der Hand nimmt zu, bei den weniger antreibenden Phasen). Hier erfolgt die Rotation auch hauptsächlich in der Schulter und nicht um die Längsachse.
3.Grab deep - Technik (wird im angesäuerten Zustand verwendet). Kopf wird tief gehalten und es wird übermäßig gerollt und "tief gegraben" (ähnlich dem, wenn Kleinkinder Kraul lernen). Ziel ist es Muskeln einzubeziehen, die noch nicht ermüdet sind. Ist aber ineffektiv.
4. Hybrid aus allen anderen Technikformen.


Ansonten hat sich nicht viel verändert. Ob es jetzt ein I - Zug, oder S- Zug wird, hängt ja hauptsächlich von der Rotation und der Biomechanik ab.


Zitat:
Zitat von schnodo Beitrag anzeigen
Ich meine, dass der komplett ausgereizte EVF, vielleicht verbunden mit einem weiten Zug, was die Effektivität angeht, der entschärften Variante - enger am Körper, engerer Winkel - voraus ist. Ich glaube aber auch, dass der Unterschied so gering ist, dass er sich durch Zugfrequenz, bessere Streamline oder andere Modifikationen ausgleichen lässt und vom Körper leichter weggesteckt wird. Deswegen schwimmen nicht alle gleich, sondern machen das, was sie am besten können oder verdauen.
Hängt auch viel mit der Rotation - und dadurch der Ansteuerung der Schulterumgebenden Muskulatur ab. Den perfekten Zug gibt es nur individuell
maotzedong ist offline   Mit Zitat antworten