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Zitat von ThomasG
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"Nun sollte es darum gehen, an einer Übergangslösung zu arbeiten, die Assads Rolle auf den kürzest möglichen Zeitraum reduziert und gleichzeitig den Anforderungen Russlands gerecht wird, den Diktator einzubinden. Das ist ungeheuer schwierig, aber anders kommen wir nicht weiter. Ein Übergang mit Assad, aber eine Zukunft ohne Assad – daran sollte die Diplomatie nun arbeiten."
Das wäre endlich ein
pragmatischer Schritt in die Richtung, in der man bei Verhandlungen vielleicht eine Friedenslösung finden kann, unter Einbeziehung aller syrischen Beteiligten ohne Vorbedinung. Ob die Formel "Übergang mit Assad, aber eine Zukunft ohne Assad" von anderen westlichen Ländern, den Rebellen und der Exilopposition akzeptiert und wie konkret umgesetzt werden soll, darauf bin ich gespannt. Auch wird Assad vermutlich keinen Friedensvertrag unterschreiben, wo ausgeschlossen ist, dass er sich an Präsidentenwahlen oder der Politik weiter beteiligt. Dann müsste er nämlich nach Den Haag ins Gefängnis umziehen oder nach Russland ins Exil und setzte zahlreiche Aleviten in Damaskus dem Risiko eines Rachefeldzuges aus.