Zitat:
Zitat von Jörn
Dann mache eine andere Wechselwirkung von Gott mit uns Menschen plausibel. Wenn Gott es nicht in der Sahara regnen lässt, dann nimm eine andere Aufgabe.
Du brauchst irgendetwas, was einen Unterschied zwischen "Existenz" und "Nicht-Existenz" begründet. Dein Gott sieht bisher exakt so aus, wie ein Gott, der nicht existiert.
Ein Ding zu untersuchen, bei dem Existenz und Nicht-Existenz identisch sind, wirft Probleme auf. Das ist nicht meine Schuld.
|
Welches Deiner Dogmen liegt der Annahme zugrunde, daß ein Gott, sofern es ihn gibt, mit uns in einer eindeutigen Wechselwirkung auf dieser oder einer anderen Ebene stehen muß.
Jetzt wirst Du entgegnen, daß er ansonsten keine Relevanz hätte. Ok. Dann hätte er keine. Wenn es so wäre, dann wäre es so. Ich hätte damit kein Problem. Ich brauche keinen Gott. Wenn das ein tieferes Bedürfnis wäre, wäre ich wahrscheinlich glaubend.
Vielleicht hat er eine Wechselwirkung, wenn es ihn gibt. Wenn ich dieser sicher wäre, dann wäre ich wissende. Bin ich aber nicht.
Die Logik, daß das Nichtwissen um die Existenz einer Sache zwangsläufig zur Identität von Existenz und Nichtexistenz führen muss, ist nicht nachvollziehbar.