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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - schnodo schwimmt
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Alt 04.04.2018, 13:33   #989
macoio
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Ort: Dresden (Gauernitz)
Beiträge: 1.173
Zitat:
Zitat von schnodo Beitrag anzeigen

Naja, wenigstens kann ich schonmal Vorbereitungen für den Wiedereinstieg treffen. Bei der letzten Zusammenkunft im Sasch! habe ich vollmundig verkündet, dass wir beim nächsten Treffen mehrere Ramp Tests gleichzeitig durchführen könnten. Dabei habe ich allerdings übersehen, dass wir vermutlich nur einen Tempo Trainer Pro haben.

Jetzt müssen wir mal schauen, ob einige der Aspiranten vielleicht einen wasserdichten MP3-Player besitzen, da könnte man die verschiedenen Taktfrequenzen als Audiodateien ablegen...
Ich würde das nicht mit Tempotrainer machen sondern mit Zählen und nicht die Frequenz vorgeben sondern das Tempo. Ich habe die Erfahrung gemacht das wenn die Frequenz vorgegeben wird versuche ich schon ab 50 SPM möglichst lange kraftvolle Züge zu machen, wodurch in der Messkurve im Anschluss nicht meine normale Relation zwischen Zugfrequenz und Tempo ersichtlich wird sondern eher so "fixed stroke rate race" - Ergebnisse was natürlich trotzdem eine schöne Übung ist. Realistischer wird das ganze finde ich eher wenn man eine Serie von 6 bis 10 x 100 m schwimmt und dabei jeden schneller als den vorherigen, so das man mindestens 4 Werte langsamer und 3 Werte schneller als die Schwelle hat, im Idealfall hoch aufgelöst. Dabei konzentriert man sich nur darauf das Tempo zu treffen und jeweils zu erhöhen, zählt aber die benötigten Züge pro Bahn mit, mittelt anschließend fix im Kopf und notiert das ganze, und berechnet mit dem Rechner dann zuhause unter http://www.swimsmooth.com/strokerate.html ganz unten unter Einschätzung der eigenen Fähigkeiten beim Abstoßen zu Bahnbeginn die zugehörige Frequenz. Während beim normalen Ramp-Test mit unrealistischer Tempo-Frequenz relation angeblich die Frequenz ermittelt wird ab der man das ganze nicht mehr koordinieren kann, zeigt sich hierbei etwas anderes, wir haben das ganze im TL mit über 10 Leuten getestet, ich hab aber noch nicht fertig ausgewertet: Die Zugzahl pro Bahn bleibt über einen sehr weiten Bereich (L1 (gaanz gemütlich) bis unteres L5 (schon etwas über Schwelle bzw. CSS (L4)) exakt identisch, das Tempo wird quasi nur über die Frequenz variiert. Bei Tempos die dann auch schon auf 100 m ordentlich anstrengend sind gibt es einen Knick in der Kurve und man kann von der Kraft her die Technik bzw. die Zugzahl nicht mehr halten und kann das geforderte Mehr an Tempo nur durch eine Überdosis Frequenz realisieren. Die Frage ist aber in wiefern man daraus dann Trainingsrückschlüsse ziehen kann? Das es sinnvoll ist dieses Tempo zu trainieren um die Schwelle etwas anzuheben ist auch so klar, aber inwiefern lässt sich das mit dem Tempotrainer/Frequenzpiepser unterstützen? Versuche ich ein identisches Tempo mit höherer Frequenz zu schwimmen verkürze ich am Ende künstlich meinen Zug (unter Beibehaltung des Übergleitens ), versuche ich mit niedrigerer Frequenz bereits ein höheres Tempo zu erreichen schraube ich die Zuglänge nach oben was je nach Philosophie auch nicht für jeden Wünschenswert ist. Koordinativ ist die Frequenz bei welcher der Knick auftritt meistens noch nicht gar zuu anspruchsvoll, bei den meisten liegt sie deutlich unter 80, eher sogar unter 70 . Also an den Schlussfolgerungen Knobel ich noch etwas ...
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