Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Vielleicht bei bestimmten Mangelerscheinungen. Allgemein würde mich jedoch wundern, wenn es so wäre.
Es gibt genug Menschen, zum Beispiel in den USA, die sich von früh bis spät irgendwelchen Dreck reinpfeifen, und denen man die schlechte Ernährung an der Stirn ansieht. Da scheint es kein Körpergefühl zu geben, dass zu wertvollerer Kost motiviert.
Worauf man sich eher verlassen kann, ist Bequemlichkeit und Gewohnheit. 
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Oh, den Punkt hatte ich wohl zwischen den Zeilen versteckt: man kann ein gesundes Appetitempfinden natürlich durchaus kaputtmachen. Ich hatte schon in der Oberstufe Freunde, die sich wunderten, wenn ich einen Apfel aß statt einen Burger zu bestellen - und damals hatte ich mit Sport noch nichts am Hut.
Interessant finde ich, dass ich "gesünder" esse, wenn ich gut trainiere. Je weniger Bewegung ich habe, desto eher bekomme ich Lust auf Dinge, die als "ungesund" gelten - wobei da natürlich auch immer die Dosis das Gift macht und eine Tafel Schokolade verdammt gesund sein kann, weil ich mich danach besser fühle.
