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Alt 29.03.2018, 09:07   #641
ThomasG
Gesperrt
 
Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 4.769
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Für Freiburg mit seinen 200.000 Einwohnern sprechen wir von Pi mal Daumen 5.000 arbeitslosen Menschen. Die Stadt würde also rund 3.000 - 5.0000 Arbeitsplätze schaffen, unbefristet und in Vollzeit, vergütet mit dem gesetzlichen Mindestlohn oder mehr. Habe ich das dem Prinzip nach richtig verstanden?

Falls sich die Konjunktur verschlechtert und sich die Zahl der Erwerbslosen verdoppelt, müsste die Stadt Freiburg dann 6.000 - 10.000 Personen in Vollzeit beschäftigen.

Mir scheint in diesen Zahlen ein Problem zu stecken. Denn offenbar wird die Arbeitskraft dieser Menschen nicht wirklich gebraucht, sonst wären sie nicht arbeitslos. Wie kann man sich also die Tätigkeit dieser Menschen vorstellen – was macht diese enorme städtische Armee den ganzen Tag?

Und was geschieht mit den bisherigen Mitarbeitern der Kommunen, werden die dann weiterhin mehr verdienen als den Mindestlohn? Denn über billigere Arbeitskräfte verfügen die Kommunen dann ja im Überfluss.
Zugang zu solchen Arbeitsplätzen sollen wohl lediglich Langzeitarbeitslose* bzw. Hartz IV - Bezieher haben (https://youtu.be/eoeyv5LCtPo?t=61m30s)
Ich bin da auch ziemlich skeptisch und kann mir z.B. auch nicht vorstellen, dass ein Großteil der Langzeitarbeitslosen überhaupt die Fähigkeiten und Kenntnisse hat dringende und wichtige gemeinnützige Arbeiten gut und motiviert bewältigen zu können.
Menschenwürdige Arbeit muss in meinen Augen nicht zuletzt auch zu dem passen, was dem Einzelnen Freude bereitet, ihn zumindest ein wenig erfüllt und wo er das Gefühl hat seinen Aufgaben gewachsen zu sein.
Es nützt z.B. keinem hilfsbedürftigen Menschen, wenn sich in seinem Umfeld häufig Menschen aufhalten, die ihm helfen sollen, dazu aber kaum motiviert sind bzw. sich selbst als eine dafür nicht geeignete Person empfinden.

Was ich gut finde ist, dass aktuell anscheinend eine Debatte rund um Hartz IV angefacht werden soll (könnte) und das von Politikern aus Reihen der SPD ausgeht.
Das ist ja schon mal was.

Der Tagesspiegel hat eine Umfrage machen lassen.
Hier hat sich die Mehrheit der Befragten positiv zu der Grundidee Solidarisches Grundeinkommen geäußert: https://www.tagesspiegel.de/politik/.../21122628.html*
https://www.tagesspiegel.de/politik/.../21104898.html

Geändert von ThomasG (30.03.2018 um 10:22 Uhr).
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