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Je größer die Scheibe desto besser. Denn je mehr Fläche kann bei einer Radrotation Wärme abgeben. Am Mtb haben meine 203er Scheiben schon "geglüht" und die Beläge verglast. Ich habe leider immer wieder so ein Venge Disc im Blick, das es zu einem guten Kurs zu kaufen gibt. Aber da ist ja noch das ganze alte Material, was ich dann nicht mehr verwenden kann. Der Umstieg von mech. auf elektr. Schaltung ist ja ganz anders machbar als eben von Felgen- auf Scheibenbremsen.
Fragt mal die ganzen Mtb'ler, ob die nen Wattkampflaufradsatz haben? Haha, die wenigsten, denn die fahren ihr gutes Zeug immer. Und selbst wenn das Rad mal eine leichte Unwucht hat, merkt man das kaum am Lenker, weil es eben nicht im Bremsgriff zu spüren. Als kräftiger Radler wird mein nächstes RR mit Sicherheit eins mit Disc und die dann möglichst groß. Gute Anbieter montieren an großen Rahmengrößen eh größere Scheiben als an den kleinen Größen. Wichtig ist eben auch, dass die Rahmen und vor allem die Gabeln die Kräfte verkraften. Ich sehe das an meinem E-Trekkingrad, wo die Gabel schon ordentlich flext. Das soll so sein, hindert mich aber mental daran, von 160 auf 180 mm aufzurüsten.
Bin mal vom Kumpel das Endurobike mit GustavM gefahren, das war brutale Bremsleistung (in Verbindung mit einer sehr guten Federgabel) und nicht mit denen meines Marathonfullies vergleichbar.
Wenn man breitere Reifen fahren kann, ist die Fläche eben auch größer, auf die dann die Bremskraft übertragen werden kann. Und warum ist es eigentlich so wichtig, was di Profis fahren und was nicht? Vielleicht können deren Mechaniker die Scheibenbremsen nicht entlüften? ;-)
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"Lernen durch Erfahrung"
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