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Wenn du beim Laufen noch Luft gehabt hast - warum hast du sie nicht genutzt und bist schneller gelaufen? Mir kommen nach dem Zieldurchlauf auch manchmal solche Gedanken, dass ich hätte schneller sein können, aber in Wirklichkeit war da keine Luft mehr. Oder meinst du mit "Luft", dass du atemtechnisch noch nicht an der Grenze warst? Das ist normal auf der LD.
Wenn du nicht gerade erst in diesem Jahr überhaupt mit Triathlon angefangen haben solltest und dabei keine guten Grundvoraussetzungen von woanders her (z.B. als langjähriger Radfahrer) mitgebracht hast und noch genügend Kardinalfehler im Training begangen hast, dann halte ich auch die Verbesserung um eine Stunde für wenig realistisch.
Das Argument mit "zu groß, zu schwer" zum Laufen zählt übrigens nicht. Ich laufe den Marathon hinten raus auch mit 1,81 m / 89 kg noch unter 3:30, also lös dir erst mal diese Blockade im Hirn, dann geht es schon leichter.
Dass du den 12h-Plan schon als harte Belastung empfindest und du "das alles nicht nochmal durchmachen müssen" willst, gibt mir zu denken. Die allermeisten werden für die Quali (vor allem in der stark besetzten M30) deutlich mehr machen müssen. Da sollte dir das Training und der Sport an sich etwas mehr Spaß machen und auch wenn man sich im Training quälen muss, sollte das durch die anschließende Zufriedenheit wieder ausgeglichen sein.
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Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
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