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Ich will überhaupt nichts aufzwingen.
Wenn es darum geht, den besten Weg zu finden, dann hat die Wissenschaft dafür ein gutes Modell gefunden. Davon kann man sich einige Rosinen rauspicken. Dieses Modell ist der Grund dafür, dass sich in kurzer Zeit so große Erfolge einstellten, und zwar in allen Kulturen. Beispielsweise arbeiten am Teilchenbeschleuniger CERN zehntausend Menschen aus hundert Nationen mit einem Dutzend Sprachen -- und anstatt sich die Rübe einzuhauen oder in Bewegungslosigkeit zu erstarren, hat man riesige Erfolge vorzuweisen. Solche Erfolge in so kurzer Zeit kann keine andere gesellschaftliche Gruppe vorweisen.
Die Bausteine dieses Modells lassen sich übertragen. Was "das Beste" ist, wird eben nicht per Dekret festgelegt, sondern muss sich jeden Tag neu beweisen. Die Frage, wer die Autorität hat, entfällt. Findet man etwas Besseres, wird das Bisherige ersetzt bzw. verbessert. So schaukelt sich das System langsam nach oben. Der bessere Beweis setzt sich durch, egal von wem er kommt.
Wir können stattdessen gerne in den Mythen von Wüsten-Nomaden herumschnüffeln, um herauszubekommen, was Richtig und was Falsch ist.
Was ich vorschlage, ist keine starre Antwort, sondern ein laufender Prozess, der zu immer besseren Antworten führt, und der imstande ist, Fehler zu korrigieren, und an dem sich jeder beteiligen kann, der imstande ist, etwas beizutragen.
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