Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Das Glaubwürdigkeitsproblem besteht auch bei den Katholiken, weil sie in erster Linie katholisch tun, aber nicht katholisch leben und leben wollen.
Bereits beim Verbot von Empfängnisverhütung geht der normale Katholik doch von der Fahne, wofür er mein vollstes Verständnis hat. Wer geht unberührt in die Ehe, um seinem Heiland zu gefallen? Katholische Vorschriften für Ernährungs- oder Bekleidungsfragen interessiert sie im allgemeinen nicht die Bohne. Gebote für die gottgefällige Eheführung gehen den Katholiken so weit am Gesäß vorbei, dass sie zu faul sind, im Online-Katechismus nachzusehen, was ihre Kirche dazu sagt. Es ist einfach nicht relevant.
Es lässt sich doch gar nicht leugnen, dass hier Anspruch und Wirklichkeit meilenweit auseinander liegen.
Bitte entschuldigt meinen schwungvollen Ton – ich möchte niemanden persönlich angreifen. Aber dass nun ausgerechnet von katholischer Seite den religionsfrei lebenden Menschen ein Glaubwürdigkeitsproblem vorgehalten wird, geht mir auf die Nerven. (Vielleicht, weil es gerade überall so weihnachtet, und die bigotte Frömmigkeit aus allen Ritzen quillt).
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Es ist für mich nicht das Gleiche, wenn ich als Atheist mein Kind in eine kath. Kita stecke oder auf der anderen Seite als Katholik z.B. Sex vor der Ehe habe. Als Atheist lehnst du
grundsätzlich Gott ab.
Es wäre das Gleiche, wenn ich mein Kind in einen Atheisten-Kita stecken würde, gäbe es ihn, und ginge sonntags in die Kirche.