gemeinsam zwiften | youtube | forum heute
4 Radtage Südbaden
4 Radtage
Südbaden
4 Radtage Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
30.04..-03.05.2026
EUR 199,-
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Da fasse ich mir echt an den Kopf…
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 29.11.2017, 00:18   #9371
waden
Szenekenner
 
Registriert seit: 07.01.2014
Ort: München
Beiträge: 1.121
Zitat:
Zitat von trithos Beitrag anzeigen
Okay, ihr bestimmt also, welche Argumente sich lohnen, teilweise ohne sie zu kennen, und ihr seid nicht einmal bereit, einem anders Denkenden "zuzuhören". Dann störe ich Eure Vorurteile nicht länger und lasse Euch weiter seitenlang Eure vorgefasste Meinung wiederkäuen.

Und bevor hier ein Missverständnis aufkommt: es geht mir nicht darum, ob der Autor Recht hat oder nicht. Darüber ließe sich ja trefflich streiten. Aber von vornherein das Zuhören zu verweigern, halte ich für unangemessen, wenn man die ganze Zeit so tut, als würde man eine Diskussion führen wollen.
Ich habe das pdf auch gelesen (danke für den link), finde aber nur wenig Zeit, inhaltlich darauf einzugehen. Ich finde beispielsweise schon interessant, wie der Autor seine Schlüsse zieht, zB Gewalt sei damals allgegenwärtig gewesen ; vor diesem Hintergrund sei das AT gar nicht so gewalttätig. Wie er dann die Kurve kriegt, die gewaltverherrlichenden Texte des AT als zeitgebunden zu deuten und den Text in eine Friedensbotschaft zu verwandeln, erscheint mir allerdings waghalsig und nicht überzeugend. Es ist das alte Lied, das ich aus vielen Gottesdienstbesuchen kenne, sich aus dem Text das herauszuziehen, was einem zeitgebunden passt. Denn die Friedensbotschaft gilt nunmal im AT nur für das Auserwählte Volk. Der Auto schreibt auch , der Ursprung der abrahamitischen Religionen läge in einem Polytheismus; Israels Gott sei nur einer von vielen Göttern gewesen, weshalb ihm bereits der Begriff des Monotheismus unpräzise und typisch für Atheisten erscheine. Auch das finde ich angesichts der Botschaft vom Auserwählten Volk des nur einen richtigen Gottes nicht überzeugend. ..

Kurz, trithos: man kann das pdf lesen; ich fand es hier interessant. Im Ergebnis ist es aber schon vorhersehbar, welche intellektuellen Spagate ein katholischer Theologe bewerkstelligen muss, um aus dem Christentum keine monotheistische Religion und aus dem AT eine Friedensbotschaft zu machen.

Ich kann schon verstehen, dass da nicht jeder Lust drauf hat. QBZ, Jörn und ich (und vielleicht auch Du) haben es immerhin gelesen. Hast Du vielleicht Lust, auch noch etwas inhaltliches dazu beizutragen?
waden ist offline   Mit Zitat antworten