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Zitat von NBer
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Mir ist schleierhaft, warum die Leistungssportspitze der DTU in Teilbereichen immer meint, sie müsse das Rad neu erfinden und gleichzeitig träge und bequem an überkommenen Test-Verfahren der Vergangenheit festhält.
Bei dem nahezu unglaublichen Rückstand, den die DTU mittlerweile durch Mismanagement und Vetternwirtschaft zur internationalen Spitze aufgebaut hat, würde es vorerst genügen, wenn man sich die Strukturen in erfolgreichen Nationen im Detail ansieht und versucht diese zu kopieren.
Die Briten als weltweit erfolgreichster Verband bei Männern und Frauen testen seit Jahren die Schwimm-, Lauf-
und Radleistung!
Die Radleistung wird bei den Briten nicht nach Gundersen-Methode getestet, denn dann testet man ja unter Umständen nur, wie gut jemand Windschattenfahren kann, sondern beim britischen Leistungstest werden die Athleten nach dem Schwimmen und
kurzer (!) Pause auf ein Einzelzeitfahren mit anschließendem Koppel-Lauf geschickt. Bei einem Test will man ja zur Analyse die reine Radleistung (inklusive der Fähigkeit enge Kurven und Wendepunkte zu fahren) haben, die man nunmal nur so erhält.
Der Einwand, dass ein solcher Test zu aufwändig in der Durchführung ist, ist fadenscheinig. Wenn andere Verbände solche Leistungstests schaffen durchzuführen, wird dies die DTU (als zusammen mit den USA weltgrößter und reichster Triathlonverband der Welt) wohl auch schaffen.
Es mangelt einfach am Willen, sich einzugestehen, dass man in der Vergangenheit Fehler gemacht hat und dementsprechend fehlt auch die Bereitschaft, es in der Zukunft besser zu machen.