Servus!
EDIT: ScottZhang kam mir zuvor
Nein, das hab ich nicht gemeint - zumindest nicht genau so

. Das Aufteilen eines komplexen Gesamtbewegungsablaufes in einfachere Teilbewegungsabläufe ist eine didaktische Methode und durchaus sehr sinnvoll sein kann/ist. Und ja: TÜ schulen i.d.R. Teilabläufe. Man muss nur aufpassen, dass man den Gesamtbewegungsblauf nicht zu kleinteilig zerpflückt, damit der Sportler den Teilablauf im Gesamtablauf dann auch wieder "findet" und damit es nicht zu langweilig wird.
Was ich aber mit Grob-, Fein- und Feinstform meine ist die Qualität der Gesamtausführung. Beispiel Schwimmen: Ob Finger der Hand nun gespreizt sind oder nicht, wird kein Trainer der Grobform des Freistilschwimmens zuordnen. Einen einigermaßen (!) hohen, Ellbogen über Wasser allerdings schon. In der Grobform muss das aber nicht perfekt sein.
Wenn du eingermaßen fix schwimmen lernen willst konzentriere dich im 1. Schritt also auf ein paar wirklich wesentliche Punkte und schau, dass du die in einer Grobform hinkriegst.
Als Konsequenz ist zum Beispiel der "Reißverschluss" (oder Schulter-Kopf-tippen) im Normalfall eine gute TÜ zu Anfang. Irgendwelche Übungen zu Fingerspreizen oder so wohl eher Zeitverschwendung solange nicht andere Dinge einigermaßen(!) sitzen.
Oder bei deinem Plan den du verlinkt hast: Wenn mir jemand erzählt, er kann gerade mal 50m am Stück Schwimmen, dann habe ich persönlich Zweifel ob 4x25 krB die richtige Übung ist. Ob 4x25 Abschlagschwimmen gut ist muss man sehen - wahrscheinlich eher schon, weil man am Anfang gerne dazu tendiert zu früh zu ziehen. Aber am Ende muss man als Trainer am Beckenrand stehen und nicht vor'm Bildschirm sitzen.
Das meinte ich.
Viel Spaß ...
LG Helmut